Die 14. filmo-Staffel widmet sich Filmen, welche die Schweiz und die Welt bewegten

Neun Filme wurden neu in den filmo-Katalog aufgenommen - darunter Klassiker wie «Es geschah am helllichten Tag», Glattes wie «Beresina» sowie Wiederentdeckungen wie der aufwühlende «De Grotzepuur».
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Yelena Panova in «Beresina oder Die letzten Tage der Schweiz» © Frenetic Films

Die bereits 14. Staffel, mit welcher der filmo-Katalog auf stolze 138 Titel anwächst, steht unter dem Motto «Global Impact». Die neun ausgewählten Filme stiessen alle auf die eine oder andere Weise auf internationales Interesse. Da darf der Schweizer Volksheld Wilhelm Tell natürlich nicht fehlen. Die aufwändige 1960er-Adaption der bekannten Geschichte, bei der Max Frisch am Drehbuch mitgeschrieben hat, gibt es nun neu in bester Qualität.

Ebenfalls ein Bild der Schweiz erhält man bei Beresina oder Die letzten Tage der Schweiz - wenn auch ein sehr böses und überspitztes. In der Satire von Regisseur Daniel Schmid und Bestsellerautor Martin Suter bringt ein Callgirl die Männer reihenweise um dem Verstand - bis die ganze Schweiz Kopf steht. Besonders die letzten 25 Minuten gehören zu den lustigsten der Schweizer Filmgeschichte.

Deutlich ernster schaut Regisseur und Tierschützer Mark M. Rissi mit De Grotzepuur auf die Schweiz. In seinem 1975 entstandenen Drama lässt sich ein einfacher Bauer (Schaggi Streuli) zur Massentierhaltung drängen und gerät so immer mehr in eine Abwärtsspirale. Erst gerade im September 2022 stimmte die Schweiz über die Massentierhaltungsinitiative ab, das Thema ist also immer noch hochaktuell. Mit De Grotzepuur sensibilisiere Rissi schon in den Siebzigern das Volk auf das Thema, sodass 1978 das erste Tierschutzgesetz der Schweiz angenommen wurde. Ein sehenswerter Film, der auch 47 Jahre später nichts von seiner Kraft verloren hat.

Auch Teil der neuen Staffel ist die weltweit erfolgreiche Dürrenmatt-Adaption Es geschah am hellichten Tag mit Heinz Rühmann und Gert «Goldfinger» Fröbe, die faszinierende Dokumentation The Substance: Albert Hofmann's LSD, das international mehrfach preisgekrönte Seniorendrama La petite chambre von Stéphanie Chuat und Véronique Reymond, das Musiker-Roadmovie Candy Mountain mit dem coolen Charakterdarsteller Kevin J. O'Connor (Deep Rising, The Mummy) in einer seltenen Hauptrolle, die Jazz-Doku Retour à Gorée sowie Das kurze Leben des José Antonio Gutierrez über das erste amerikanische Opfer des Irakkriegs.

Allle Filme können ab sofort bei den etablierten VoD-Plattformen blue TV+, AppleTV, Sky, Cinefile, eyelet, filmingo, Daily Movies, myfilm.ch, Google Play, Microsoft Movies und YouTube unter dem Label «filmo» gestreamt werden.

Über filmo: filmo ist eine im Juni 2019 gestartete Initiative der Solothurner Filmtage, ermöglicht durch den Migros-Pionierfonds, einen Förderfonds der Migros-Gruppe. Filmos Ziel ist es, Schweizer Filmklassikern nachhaltig mehr Sichtbarkeit im digitalen Raum zu verschaffen. OutNow ist stolzer Medienpartner von filmo.

Chris Schelb [crs]

Chris arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Seit er als Kind in einen Kessel voller Videokassetten gefallen ist, schaut er sich mit viel Begeisterung alles Mögliche an, wobei es ihm die Filmfestivals in Cannes und Toronto besonders angetan haben.

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