«Avatar»: Das Einspielergebnis von «The Way of Water» entscheidet über Teil vier und fünf

Vier «Avatar»-Fortsetzungen sollen bis zum Jahr 2028 erscheinen. Dieser Plan ist jedoch alles andere als in Stein gemeisselt, wie Regisseur James Cameron nun in einem Interview sagte.

«Avatar: The Way of Water» © 20th Century Studios

Es sind nun weniger als 40 Tage bis zum Kinostart von Avatar: The Way of Water. Das Sequel wird nicht nur von Pandora-Fans heisserwartet, sondern auch von Kinobetreiberinnen und Kinobetreibern, die sich natürlich solch gloriose Einspielergebnisse wie beim ersten Film erhoffen. Besonders nach fast drei Pandemiejahren wäre dies ein dringend benötigter Geldsegen. Die Avatar-Saga wird mit dem zweiten Teil aber nicht abgeschlossen, denn Teil 3, 4 und 5 sind bereits in Arbeit. Ob wir diese Filme aber alle zu sehen bekommen werden, ist noch nicht sicher.

Wie Regisseur James Cameron in einem Interview mit dem britischen Magazin TotalFilm sagte, entscheidet das Einspielergebnis darüber, ob Teil vier und fünf gedreht werden.

Der Markt könnte uns in drei Monaten sagen, dass wir fertig oder halbfertig mit Avatar sind. Falls es einfach nicht profitabel sein sollte, dann würden wir uns sagen: «Okay, lasst uns die Geschichte mit dem dritten Film abschliessen und nicht endlos weitermachen.» Wir leben heute in einer anderen Welt als zu der Zeit, als ich die Fortsetzungen geschrieben habe. Es ist momentan doppelt so schwer wegen der Pandemie und dem Streaming. Vielleicht erinnern wir die Leute mit The Way of Water aber auch daran, was es bedeutet, ins Kino zu gehen. Dieser Film wird sie definitiv daran erinnern. Die Frage ist nur, ob es die Leute auch interessiert.

Ursprünglich war geplant, dass die vier Avatar-Fortsetzungen immer im Abstand von zwei Jahren erscheinen sollten. Also, 2022, 2024, 2026 und 2028. Wenn nun aber Avatar: The Way of Water nicht wie gewünscht am Box-Office performt und das hohe Budget nicht wieder einzuspielen vermag, dann wäre schon 2024 mit dem dritten Film Schluss. Wie bei so vielen Sachen im Leben entscheiden am Ende wir mit unserem Portemonnaie, wenn wir ab dem 14. Dezember den zweiten Avatar-Film in die Kinos schauen gehen - oder nicht.

© 20th Century Studios

Chris Schelb [crs]

Chris arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Seit er als Kind in einen Kessel voller Videokassetten gefallen ist, schaut er sich mit viel Begeisterung alles Mögliche an, wobei es ihm die Filmfestivals in Cannes und Toronto besonders angetan haben.

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