Zum Filmstart von «Tausend Zeilen» - das Interview mit Elyas M'Barek

In seinem neuen Film spielt Elyas M'Barek einen Reporter, der den grössten Medienskandal Deutschlands aufdeckt. Wir haben den Star kurz für ein paar Fragen in Beschlag genommen.

Elyas M'Barek in «Tausend Zeilen» © 2022 UFA Fiction GmbH/Gesellschaft für Feine Filme mbH/Warner Bros. Entertainment GmbH

Seit Filmen wie Fack ju Göhte oder Türkisch für Anfänger kennt man Elyas M'Barek als Kinostar und erfolgreichen Schauspieler. Sein neuester Film heisst Tausend Zeilen und handelt von einem waschechten Medienskandal, der das Land in Aufruhr bringt. Wie er es so mit den Medien allgemein hat und warum er nicht über seine Filmfrisur entscheiden kann, hat er uns im Interview gesagt.

Erstmal Gratulation zu einem tollen Film, Tausend Zeilen. Fühlst du dich in solchen «ernsteren» Produktionen wohler als in Komödien? Was hat dich an dieser Rolle gereizt?
Ich habe ja nicht nur Komödien gemacht. Aber natürlich ist die Arbeit die gleiche, und solange die Rolle spannend und interessant ist, kommt es für mich auch nicht drauf an, ob das eine Komödie oder eben ein «ernsthafterer» Film ist. Ich mag echte Figuren, und in Tausend Zeilen ist das gegeben.

Wievielmal hast du denn Tausend Zeilen schon gesehen? Und kannst du deine Filme überhaupt gucken?
Ich habe ihn jetzt zweimal gesehen und finde ihn immer noch super. Aber es ist schon schwierig, seien eigenen Filme zu schauen. Da genügt mir meist einmal. und das war's dann. Man hat da auch einen anderen Zugang, ist nicht objektiv, kennt die Hintergründe der Szene, und das nimmt halt doch Spannung raus.

Ganz konzentriert am Werk!
Ganz konzentriert am Werk! © 2022 UFA Fiction GmbH/Gesellschaft für Feine Filme mbH/Warner Bros. Entertainment GmbH

Ist dein Verhältnis zu den Medien eigentlich okay? Worüber kannst du dich nerven?
Och, das Verhältnis ist gut und entspannt. Ich mag euch. Diese Interviews und die Pressearbeit gehören zum Job. Ich bin froh, dass ihr da seid und über meine Filme berichtet. Ausserdem bin ich ja auch Konsument und informiere mich.

Sorry, ich muss das fragen - War die Frisur deines Charakters deine Idee?
Das ist nie die Idee des Schauspielers. Bei Tausend Zeilen hat die Person, welche die Maske macht, so entschieden. Das war ohne meinen Einfluss, ist aber natürlich auch okay. Da gibt es keine Eitelkeit.

Wann sehen wir Elyas M'Barek mal als unsympathischen Bösewicht auf der Leinwand?
Na gut, ich hab ja nicht immer nur sympathische Figuren gespielt, aber die hast du wahrscheinlich nicht gesehen. Ich finde es halt eher spannend, beispielsweise einen Helden zu spielen, der gar kein richtiger Held ist, so wie in Tausend Zeilen. Aber Bösewichte an sich, die kannst du in «Alarm für Kobra 11» finden, ich mach mir darüber keine Gedanken.

Der Weg zum Kinohit ist steinig.
Der Weg zum Kinohit ist steinig. © 2022 UFA Fiction GmbH/Gesellschaft für Feine Filme mbH/Warner Bros. Entertainment GmbH

Bitte sag uns doch spontan, was dir zu den Top-3-Filmen der aktuellen Schweizer Kinocharts in den Sinn kommt: «Minions: Rise of Gru»
Die sind super und lustig.

«Bullet Train»
Das ist der mit Brad Pitt, oder? Den hat er ja offenbar als Gefallen für den Regisseur gemacht. Der soll gar nicht gut sein.

«Top Gun: Maverick»
Den will ich noch sehen! Aber von den genannten gefällt mir Tausend Zeilen halt schon am besten…

Hast du denn überhaupt Zeit, ins Kino zu gehen?
Na gut, jetzt war ich grad etwas beschäftigt und mache hier noch Pressearbeit, aber grundsätzlich geh ich gern und oft ins Kino. Keine Frage.

Tausend Zeilen läuft ab dem 29. September 2022 in den Deutschschweizer Kinos.

© Warner Bros. Ent. All Rights Reserved.

Dani Maurer [muri]

Muri ist als Methusalem seit 2002 bei OutNow. Er mag (fast) alles von Disney, Animation im Allgemeinen und Monsterfilme. Dazu liebt er Abenteuer aus fremden Welten, Sternenkriege und sogar intelligentes Kino. Nur bei Rom-Coms fängt er zu ächzen an. Wobei, im IMAX guckt er auch die!

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