OutNow Spotlight: «Hit the Road» von Panah Panahi

In dem iranischen Roadmovie sehen wir eine extravagante Familie, die auf ihrem Weg zu einem geheimen Ziel ist. Ein humorvoller und berührender Film, den man nicht verpassen sollte.

© Filmcoopi

Worum geht es?

Eine Familie in einem Auto: Auf dem Rücksitz hat der Vater scheinbar ein gebrochenes Bein, die Mutter versucht zu lachen und das Kind setzt immer wieder zum Karaoke an. Alle machen sich Sorgen um den kranken Hund und regen sich gegenseitig auf.

Deshalb sehenswert

Humorvoll und berührend zugleich: Hit the Road nimmt das Publikum mit auf eine ungewisse Reise durch die zauberhafte und zugleich beängstigende Landschaft des Iran. Witzige Dialoge und humorvolle Ereignisse wechseln sich ab mit Momenten meditativer Stille, in denen das riskante Vorhaben der Familie umso deutlicher zum Ausdruck kommt. Zur ganzen Kritik von Sule Durmazkeser.

«Hit the Road»
«Hit the Road» © Filmcoopi

Wusstest du, dass …

… der Film seine Weltpremiere in Cannes feierte? Panahi stellte den Film zuerst in der Cannes-Nebensektion «Quinzaine des Réalisateurs» vor, wo der Film viele positive Kritiken erhielt. Es folgten Screenings an vielen weiteren Filmfestivals - darunter London, Singapur und Zürich. In London wurde Hit the Road mit dem Preis für den besten Film ausgezeichnet.

… Panah Panahi einen sehr bekannten Vater hat? Jafar Panahi gehört zu den gefeiertsten Filmemachern des Irans. Er drehte unter anderem Offside, Taxi und This Is Not a Film.

… in Hit the Road auf einen Filmklassiker verwiesen wird? Panahi hat bestätigt, dass eine Szene eine Homage an Stanley Kubricks 2001: A Space Odyssey ist.

Zum Kinoprogramm

Der Trailer

© Filmcoopi

Über OutNow Spotlight: In dieser Artikelreihe möchten wir immer mittwochs einen kleinen, aber ganz feinen Film ins Scheinwerferlicht rücken, der neu in den Deutschschweizer Kinos anläuft.

Chris Schelb [crs]

Chris arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Seit er als Kind in einen Kessel voller Videokassetten gefallen ist, schaut er sich mit viel Begeisterung alles Mögliche an, wobei es ihm die Filmfestivals in Cannes und Toronto besonders angetan haben.

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