Jurassic World: Dominion - das Interview mit Jeff Goldblum und Mahmoudou Athie

Jeff Goldblum ist ein Kultstar, den alle lieben. Im Vorfeld zu seiner Rückkehr in «Jurassic World: Dominion» haben er und Biosyn-Pressesprecher Mamoudou Athie unsere Fragen zum Film beantwortet.

Wenn OutNow zum Interview lädt… © 2021 Universal Studios and Amblin Entertainment. All Rights Reserved.

Mit Jurassic World: Dominion startet dieses Jahr der bereits sechste Teil der Reihe um die bekanntesten Dinosaurier der Filmgeschichte. Angefangen wurde 1993 mit Jurassic Park. Nun präsentiert man ein neues und spektakuläres Abenteuer, das die «alten» mit den «neuen» Filme vereint. Einer der bekanntesten und beliebtesten Figuren der Reihe ist der Chaostheoretiker Ian Malcolm, gespielt von Jeff Goldblum. Er hat sich für unsere Fragen Zeit genommen und von Biosyn-Pressesprecher Mamoudou Athie sogar noch Unterstützung erhalten.

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OutNow: Jeff, du giltst als coolster Typ Hollywoods und beweist das auch wieder mit deiner Wiederkehr in Jurassic World: Dominion. Kann man das lernen?

Jeff Goldblum: Also ich weiss nicht, ob ich wirklich «cool» bin. Für meine Kids bin ich es definitiv nicht. Aber ich habe schon früh mit einem Stimmen-Coach gearbeitet, der mit beigebracht hat, niemanden zu imitieren und mich selbst zu bleiben. Und überraschenderweise scheinen das ein paar Leute da draussen zu mögen. Das geniesse ich natürlich sehr.

OutNow: Was war die grösste Befürchtung vor dem Dreh? Dass du wieder rennen musst?

Jeff Goldblum: Haha, ja gut, ich trainiere täglich ein bisschen, esse einigermassen gesund und schlafe genug. Aber diese Blume blüht schon nicht mehr so stark wie noch vor ein paar Jahren, damit muss ich mich auch abfinden. Aber immerhin bin ich ohne grössere Verletzungen aus dem Dreh rausgekommen.

OutNow: Kannst du für uns die erste Trilogie und die zweite in puncto Technik vergleichen?

Jeff Goldblum: Der erste Film ist über 30 Jahre her und war ein Spielberg-Klassenzimmer. Ich war sehr nervös, wegen der grossen Produktion, der vielen Stars und so. Unser Regisseur Colin Trevorrow und die neue Technologie machten die Rückkehr jetzt total problemlos. Die Spezialeffekte sind gigantisch und wir mussten nicht immer gegen einen Tennisball schauspielern. Früher machte Steven Spielberg jeweils Dino-Geräusche hinter der Kamera, das ist heute nicht mehr nötig. Der Regisseur hatte einen genauen Plan und wusste, wo der Dino dann im Film platziert werden würde.

OutNow: Mamoudou, dein Charakter ist im Film ein Idealist, während Jeff ein Pessimist ist. Ist das auch im Privatleben so?

Mamoudou Athie: Es hat sich etwas verändert in den letzten Jahren. Früher war ich optimistischer, jetzt eher realistisch. Aber Idealismus ist wichtig, auch wenn du dich veränderst über die Jahre.

Jeff Goldblum: Es gibt ja einiges, das beunruhigend ist im Moment, es gibt durchaus Parallelen zum Film, wo die Dinosaurier die Gefahr verkörpern. Allerdings glaube ich fest an die Verbindung zwischen den Menschen. Ist ein bisschen romantisch, ich weiss, aber zusammen können wir alles erreichen! Wo Leben ist, ist auch Widerstand.

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OutNow: Jeff, wie war die Reunion mit Sam Neil und Laura Dern?

Jeff Goldblum: Es bedeutete die Welt für mich. Sie waren und sind ein grosser Teil meines Lebens und wir treffen uns, wann immer wir die Möglichkeit dazu haben. Wir haben uns immer viel zu erzählen, auch am Set. Sehr zum Ärger des Regisseurs, der sich oft aufregen musste, wenn wir mal wieder am plappern waren.

OutNow: Mamoudou, wie war es für dich, in eine solch grosse Franchise einzusteigen?

Mamoudou Athie: Als mir die Rolle angeboten wurde, war der Dreh noch in weiter Ferne. Doch je näher dieser kam, desto mulmiger wurde mir. Allerdings verschwanden diese Gefühle bald, als ich die anderen Kollegen getroffen habe und wir eine wunderbare Atmosphäre am Set erschaffen konnten. Da gab es weder Neid noch Unstimmigkeiten, sondern ein warmes Gefühl des Zusammenseins.

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OutNow: Könntet ihr euch noch eine weitere Fortsetzung vorstellen, oder ist die Geschichte nun auserzählt?

Jeff Goldblum: Im Moment macht sie für mich einen abgeschlossenen Eindruck. Aber man weiss nie, was passiert und was für Ideen da draussen noch rumschwirren. Ich könnte mir durchaus noch Kapitel vorstellen, die sich auf einen der Charaktere konzentrieren. Wir kennen Hollywood ja: «Sequels always find a way.»

Mamoudou Athie: Da kann ich nichts hinzufügen. Wir waren auf diesen Film fokussiert und jetzt schauen wir weiter. Die Arbeit an Jurassic World: Dominion dauerte ja über zwei Jahre und jetzt hoffen wir einfach, dass die ganze Welt den Film guckt und Freude hat. Am besten in 4DX!

Jeff Goldblum: 4D-was?

Mamoudou Athie: 4DX! Dort, wo du auch nass wirst.

Jeff Goldblum: Also, nass machen kann ich mich selber.

OutNow: Jeff, wie gross war eigentlich die Überraschung, als du erfahren hast, in Jurassic World: Dominion dabei zu sein?

Jeff Goldblum: Ich habe insgeheim natürlich darauf gehofft und auch ein bisschen darauf gewartet. Aber als das Angebot kam, war ich «as happy as a Clown». Hoffentlich sind es die Fans auch! Der Film ist super, geht ihn euch anschauen. In 4DX.

Dani Maurer [muri]

Muri ist als Methusalem seit 2002 bei OutNow. Er mag (fast) alles von Disney, Animation im Allgemeinen und Monsterfilme. Dazu liebt er Abenteuer aus fremden Welten, Sternenkriege und sogar intelligentes Kino. Nur bei Rom-Coms fängt er zu ächzen an. Wobei, im IMAX guckt er auch die!

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