Warum ihr den Trailer zu «Avatar: The Way of Water» womöglich nicht in allen Kinos sehen werdet

Endlich im Kinositz wieder zurück nach Pandora. Das ermöglicht der erste Trailer, der exklusiv vor «Doctor Strange in the Multiverse of Madness» gezeigt werden soll. Doch garantiert ist das nicht.

Konzeptbild zu «Avatar: The Way of Water» © 20th Century Studios

Nachdem der erste Trailer zu Avatar: The Way of Water an der Cinema Con (ein Event für Kinobesitzer) für Begeisterungsstürme gesorgt hat, können nun auch Schweizer Kino-Fans Zeuge der 90-sekündigen Vorschau werden. Da James Cameron ein vehementer Verteidiger des grossen Leinwand-Erlebnisses ist, wird der Trailer jedoch zuerst nur exklusiv im Kino zu sehen sein. Auch weil die 20th Century Studios, die hinter der Avatar-Reihe stehen, nun zum Disney-Konzern gehören, wird der Trailer nur bei Vorstellungen von Doctor Strange in the Multiverse of Madness gezeigt - Marvel gehört ja bekanntermassen ebenfalls zu Disney.

Werden also alle Kino-Fans, die sich in den nächsten Tagen den neusten Marvel-Film auf der grossen Leinwand reinziehen werden, den Trailer zu Avatar 2 sehen? Mit abschliessender Sicherheit können wir das nicht sagen. Denn es liegt bei den Kinobetreiber*innen, ob sie den Trailer auch wirklich einsetzen.

Aufgrund der Digitalisierung können diese das Vorprogramm bei einem Kinofilm selbst kinderleicht zusammenstellen. So bestimmen sie, welche Werbung und welche Trailer sie zeigen möchten. Die Kinos haben also von Disney zwar die Erlaubnis, den «Avatar»-Trailer vor «Doctor Strange 2» zu zeigen, aber wenn sich ein Kino dagegen entscheidet oder es vergisst, den Trailer zu programmieren, dann hat das Publikum Pech gehabt.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, dass er oder sie auch wirklich den Trailer zu sehen bekommt, nimmt deshalb am besten kurz Kontakt mit dem Kino auf.

Avatar: The Way of Water wird am 15. Dezember 2022 in die Schweizer Kinos kommen.

Chris Schelb [crs]

Chris arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Seit er als Kind in einen Kessel voller Videokassetten gefallen ist, schaut er sich mit viel Begeisterung alles Mögliche an, wobei es ihm die Filmfestivals in Cannes und Toronto besonders angetan haben.

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