Ausgebremst! «Fast & Furious 10» steht ohne Regisseur da

Vin Diesels «Family» hat ein wichtiges Mitglied verloren. Justin Lin, der schon bei fünf F&F-Filmen Regie geführt hat, soll wegen kreativer Differenzen das Projekt verlassen haben.

Justin Lin mit Vin Diesel am Set von «Fast & Furious 9» © Universal Pictures International Switzerland

Das kommt jetzt unerwartet.

Seit einer Woche laufen die Kameras nun schon beim zehnten offiziellen Film der «Fast & Furious»-Saga mit Vin Diesel, die ja bekanntermassen wegen eines Streits mit Dwayne Johnson das Spin-off Hobbs and Shaw nicht dazuzählt. Ein Titel wurde verkündet («Fast X») und Cast-Mitglieder wie Charlize Theron und Neuzugang Jason Momoa posten fleissig Bilder auf ihren Kanälen. Doch nun braucht das Projekt eine neue Person auf dem Regiestuhl.

Wie es von Universal offiziell heisst, hat Regisseur Justin Lin im gemeinsamen Einverständnis den Posten aufgegeben. Er wird jedoch als Produzent weiterhin an dem Film beteiligt sein. Lin ist der erfahrenste Regisseur der Franchise. Er inszenierte die Teile drei bis sechs sowie den letztjährigen neunten Film. Lin hat mit der Franchise also schon einiges durchgemacht und so wollte Vin Diesel dann auch unbedingt ihn für den Abschluss der Saga haben, welcher in zwei Teilen in die Kinos kommen soll.

Was genau Lins Beweggründe waren, ist nicht bekannt. Deadline meldet jedoch, dass es kreative Differenzen gegeben haben soll. «Kreative Differenzen» ist ein äusserst beliebter Grund, wenn es an Filmsets zu Meinungsverschiedenheiten kommt, die nicht gelöst werden können. Selten wird sich dann genauer darüber geäussert, wir können also auch nur Vermutungen anstellen, was genau da los war.

Die Produktion an dem Film soll nun jedoch nicht gestoppt werden. Bis Ersatz gefunden wurde, sollen kleinere Sachen im Drehplan priorisiert werden. Aus diesem Grund heisst es auch, dass der angedachte Kinostart am 18. Mai 2023 eingehalten werden soll.

Chris Schelb [crs]

Chris arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Seit er als Kind in einen Kessel voller Videokassetten gefallen ist, schaut er sich mit viel Begeisterung alles Mögliche an, wobei es ihm die Filmfestivals in Cannes und Toronto besonders angetan haben.

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