Amazon kauft das Filmstudio MGM für 8.5 Milliarden Dollar

Die Firma von Jeff Bezos hat das Studio mit dem Löwen-Logo nun unter ihre Fittiche gebracht. Franchises wie «James Bond» und «Rocky» könnten so in Zukunft nur noch bei Prime Video angeboten werden.

«James Bond - No Time to Die» © Universal Pictures International Switzerland

Mit dem Kauf von MGM erhält Amazon unter anderem einen Katalog von über 4000 Filmen und 17'000 Serienepisoden - darunter befinden sich unter anderem die Filme der James-Bond-Reihe und die Serie The Handmaid's Tale.

8.5 Milliarden Dollar liess sich Amazon das ganze Paket kosten. Zum Vergleich: Disney bezahlte gleich viel für Marvel und Lucasfilm zusammen. Die Akquisition von 20th Century Fox kostete Disney dann aber schon noch ein gutes Stück mehr: 71.3 Milliarden Dollar.

Was nun mit all diesen Filmen und Serien von MGM passieren wird, ist noch nicht bekannt. Denkbar wäre, dass Amazon diesen Content exklusiv auf seinem Streamingdienst Prime Video anbieten wird, um so Argumente für potentielle Abonnentinnen und Abonnenten zu haben. Bestätigt ist dies jedoch noch nicht.

Über die Kinozukunft von James Bond muss man sich übrigens keine Sorgen machen. Die Filme werden von der Firma Eon produziert und diese ist auch weiterhin daran interessiert, die 007-Filme zuerst in die Kinos zu bringen. Der Amazon-MGM-Deal hat also im Kinobereich auf kommende Bond-Abenteuer keinen Einfluss.

Chris Schelb [crs]

Chris arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Seit er als Kind in einen Kessel voller Videokassetten gefallen ist, schaut er sich mit viel Begeisterung alles Mögliche an, wobei es ihm die Filmfestivals in Cannes und Toronto besonders angetan haben.

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