Nach «Orient Express» und «Death on the Nile»: Weiterer Poirot-Film mit Kenneth Branagh in Arbeit

20th Century Studios hat bestätigt, dass die Krimi-Reihe weitergeführt wird. Ein Drehbuch existiert bereits, welches auf einem weniger bekannten Roman von Agatha Christie basieren soll.

Kenneth Branagh als Hercule Poirot in «Death on the Nile» © 20th Century Studios

Nachdem der Film fast zwei Jahre lang verschoben werden musste, kam am 10. Februar 2022 endlich Death on the Nile in die Kinos. Kenneth Branaghs zweite Agatha-Christie-Adaption konnte bisher zwar nicht mit den Box-Office-Zahlen von Murder on the Orient Express mithalten - 352 Millionen Dollar stehen momentan 115 Millionen Dollar gegenüber -, doch ist man im Hause 20th Century Studios trotzdem zufrieden mit der Performance von «Nile». Besonders wenn man bedenkt, dass wir immer noch eine Pandemie haben. So überrascht es nicht, dass bereits ein dritter Poirot-Auftritt vorbereitet wird.

Wie 20th Century Studios-Chef Steve Asbell in einem Interview mit dem Hollywood Reporter bestätigt hat, steht das Drehbuch dabei schon: «Wir haben ein fertiges drittes Drehbuch von Michael Green, das einen ziemlich gewagten Wechsel im Genre und im Ton vollzieht. Es spielt im Venedig der Nachkriegszeit und ist eine Adaption eines der weniger bekannten Romane. Ich denke also, dass man den Schnurrbart wieder sehen wird.»

Michael Green schrieb auch schon die Drehbücher zu Murder on the Orient Express und Death on the Nile. Es darf erwartet werden, dass Kenneth Branagh erneut auf dem Regiestuhl Platz nehmen- und erneut die Hauptrolle des cleveren Ermittlers Hercule Poirot spielen wird. Da sich das Projekt erst im Anfangsstadium befindet, ist noch kein Kinostart bekannt.

Death on the Nile läuft weiterhin in den Schweizer Kinos.

Chris Schelb [crs]

Chris arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Seit er als Kind in einen Kessel voller Videokassetten gefallen ist, schaut er sich mit viel Begeisterung alles Mögliche an, wobei es ihm die Filmfestivals in Cannes und Toronto besonders angetan haben.

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Hollywood Reporter
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