Channing Tatum dreht Remake des krassen deutschen Dramas «Systemsprenger»

Im Original von Nora Fingscheidt geht es um ein junges Mädchen, das völlig ausser Kontrolle ist. Nachdem der Film viele Preise abräumen konnte, machen sich die Amerikaner nun an eine Neuauflage.

Albrecht Schuch und Helena Zengel in «Systemsprenger» © cineworx

Fast jeder nicht-englischsprachige Film, der international ein paar Erfolge feiern konnte, bekommt früher oder später ein US-Remake spendiert. Während Sony so momentan mit Tom Hanks und Marc Forster an einer Neuauflage des schwedischen Publikums-Hits Ein Mann namens Ove arbeitet, hat sich MGM die Rechte an einem Remake des deutschen Filmes Systemsprenger gesichert.

Der Film von 2019, welcher an der Berlinale einen Silbernen Bären gewonnen und Hauptdarstellerin Helena Zengel den Sprung nach Hollywood (News of the World) ermöglicht hat, schüttelte hierzulande über 23'000 Zuschauerinnen und Zuschauer durch. Das Sozialdrama dreht sich um die kleine Benni. Wenn diese austickt, wird es richtig unangenehm. Pflegefamilien, Wohnheime, Sonderschulen: Wo auch immer Benni landet, fliegt sie wieder raus. Kann der Miteinbezug des Schulbegleiters Micha, der normalerweise mit gewaltbereiten Jugendlichen arbeitet, Benni helfen?

MGM machte nun mit Channing Tatum einen Deal für den Film. So soll der Hollywood-Schauspieler in dem Remake mitspielen und es auch produzieren. Es ist am naheliegendsten, dass Tatum die Rolle des Micha mitspielen wird, doch ist dies noch nicht bestätigt. Im Original wurde Micha von Albrecht Schuch verkörpert.

Noch ist nicht bekannt, wann dieses Remake in die Kinos kommen soll. Channing Tatum werden wir als nächstes in dem Roadmovie Dog (Kinostart: 7. April) und danach nur zwei Wochen später in der Actionkomödie The Lost City (21. April 2022) auf der Leinwand sehen.

Trailer zu «Systemsprenger»

© cineworx

Chris Schelb [crs]

Chris arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Seit er als Kind in einen Kessel voller Videokassetten gefallen ist, schaut er sich mit viel Begeisterung alles Mögliche an, wobei es ihm die Filmfestivals in Cannes und Toronto besonders angetan haben.

  1. Artikel
  2. Profil
  3. E-Mail
  4. Twitter
  5. Instagram
  6. Letterboxd
Teilen
Auf Facebook teilen  Auf Twitter teilen 
Datum
Quelle
Deadline
Themen