OutNow Jury Grid at Berlinale 2022 - 12. Februar

Die wichtigsten Berlinale-Filme bewertet von Schweizer Kritikerinnen und Kritikern. Das mittlerweile fast schon klassische OutNow Jury Grid gibt den Überblick. Acht Medien machen 2022 mit.

Stéphanie Blanchoud überzeugt als gewalttätige Musikerin in Ursula Meiers «La Ligne». © Bandita Films / Arte France / RTS / RTBF

Die 72. Ausgabe der Berlinale trotzt der Pandemie und lässt neben Presse und Branchenvertreterinnen auch wieder Publikum zu. Umso wichtiger, dass die Kartenergatter an dem auf vier Tage erweiterten «Publikumstag» nicht im falschen Film sitzen. Das OutNow Grid gibt den graphischen Überblick, wie die Werke den Schweizerinnen und Schweizern vor Ort gefallen.

Für die 72. Internationalen Filmfestspiele von Berlin geben folgende Journalist*innen Noten von 1 bis 6 ab: Malik Berkatin (j:mag), Max Borg (Corriere del Ticino), Pascal Gavillet (Tribune de Genève), Brigitte Häring (Radio SRF 2 Kultur), Matthias Lerf (Sonntagszeitung), das SRF-Duo Selim Petersen und Georges Wyrsch, Dominic Schmid (WOZ) und die zwei OutNower Teresa Vena und Roland Meier. Danach wird der Durchschnitt errechnet. Das Jury Grid wird täglich aktualisiert und auch auf unseren Social-Media-Kanälen geteilt.

Zum Auftakt stiess der Eröffnungsfilm Peter von Kant, ein Fassbender-Remake des Franzosen François Ozon, auf das für Eröffnungsfilme übliche dezente Wohlwollen. Fast schon mit patriotischem Eifer bewertet, holte sich die Wahl-Genferin Ursula Meier mit dem Walliser Familiendrama La Ligne die Führung im Ranking. Auch Rimini, die Mannsbild-Demontage der Ösi-Skandalnudel Ulrich Seidl, holte sich mehrheitlich gute Noten, verärgerte aber einen Kritiker so sehr, dass der Schnitt näher zur Vier gedrückt wurde.

Morgen schon steht der zweite Schweizer Beitrag im Wettbewerb an: Drii Winter. Und auch die Deutschen greifen mit Andreas Dresen und Nicolette Krebitz ins Geschehen ein. Für Spannung ist gesorgt.

© OutNow

Roland Meier [rm]

Roland sammelt 3D-Blu-rays, weil da die Publikationen überschaubar stagnieren, und kämpft im Gegenzug des Öfteren mit der Grenze der Speicherkapazität für Aufnahmen bei Swisscom blue TV. 1200 Stunden Film und Fernsehen ständig griffbereit sind ihm einfach nicht genug.

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