Das Berlinale-Tagebuch von OutNow - Tag 0: Wir machen uns auf die Socken

Für einmal hat sogar der Fan-Artikel-Shop etwas Passendes im Angebot. Sonst lassen wir das Festival-Merch eigentlich unbeachtet. So kann die Berlinale 2022 trotz «Mangelerscheinungen» starten.

Life «socks»! © Internationale Filmfestspiele Berlin

Die 72. Berlinale ist noch nicht mal offiziell losgegangen, schon sind die Fan-Artikel Mangelware. Wir sprechen nicht von der Berlinale-Tasche, die dieses Jahr so klein ausfällt, dass sie eigentlich nur noch für den Kugelschreiber-Transport taugt. Das rote Bauchtäschlein im Supreme-Rot, das der geübte Hipster gerne quer über die Brust trägt, ist die ersten Tage nämlich omnipräsent. Und sei es nur in den Mülltonnen rund um den Potsdamer Platz, wo sie die alteingesessenen Festivaliers verärgert reinschmeissen, weil man damit nun wirklich nichts transportieren kann, was man halt so mit sich trägt auf einem Filmfestival. Laptop, Programmheft, Keks-Packung, Wasserflasche. etc.? Auch wenn das mobile Büro miniaturisiert wurde über die Jahre, etwas mehr Volumen beim Goodie-Klassiker für Akkreditierte wäre wirklich nett gewesen.

Nö, es geht um die offiziellen Berlinale-Socken. Eisbären, deren Augen ein quergelegtes B darstellt, das entfernt an die 3D-Brillen aus den 00er-Jahren erinnert, zieren sie. Dieselben Bären also, die man als Sujet auf den diesjährigen Berlinale-Plakaten in der ganzen Stadt sieht. Grundfarbe: Petrol. Diese haben es also in die Fanshop-Artikel-Liste geschafft im Jahre 2022 und sind so schick, dass man sogleich ein paar Paare käuflich erwerben möchte. Doch oh weh! Sogar der offizielle Merch-Dealer, eine grosse Buch- und sonstige-Medienhandlung an der Friedrichstrasse, hatte genau noch ein Paar im Angebot. Am Vortag des Festivals!? Es war zum Glück in der passenden Grösse und deshalb bald im Besitz des Schreibenden. Deshalb sind wir nun buchstäblich von Kopf bis Fuss auf das Festival vorbereitet. Und es kann losgehen. In der Hoffnung, die Programmverantwortliche haben bessere Vorarbeit geleistet als die Damen und Herren aus dem Berlinale-Devotionalien-Department.

Roland Meier [rm]

Roland sammelt 3D-Blu-rays, weil da die Publikationen überschaubar stagnieren, und kämpft im Gegenzug des Öfteren mit der Grenze der Speicherkapazität für Aufnahmen bei Swisscom blue TV. 1200 Stunden Film und Fernsehen ständig griffbereit sind ihm einfach nicht genug.

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