Actionkomödie «The Lost City» mit Sandra Bullock und Channing Tatum verspätet sich

Wir müssen uns etwas länger auf das starbesetzte Dschungel-Abenteuer gedulden. Paramount hat den Film um einen Monat nach hinten geschoben, wo die Konkurrenz etwas kleiner ist.

© Paramount

Im Kinojahr 2022 herrscht ein einziges Gedränge. Fast jede Woche werden wir mit heiss erwarteten Filmen bombardiert, die sich dann an den Kinokassen gegenseitig kannibalisieren. Die Action-Komödie The Lost City möchte da aber verständlicherweise nicht mitmachen.

Wie wir erfahren haben, wurde der Kinostart des Filmes um vier Wochen nach hinten geschoben. Statt am 24. März 2022 wird der Film nun neu am 21. April 2022 anlaufen. Diese Anpassung macht durchaus Sinn, wenn man sich die Startliste etwas genauer anschaut. Am 24. März 2022 starten nämlich unter anderem der Michael-Bay-Film Ambulance, die Animationskomödie The Bad Guys sowie Venedig-Gewinner L'événement. In der Woche darauf laufen dann noch Morbius und Sonic the Hedgehog 2 an. Etwas gar viel Konkurrenz.

Die Situation sieht dann Mitte/Ende April etwas anders aus. Die direkten Konkurrenten am 21. April 2022 heissen The Electrical Life of Louis Wain (ein Künstler-Biopic mit Benedict Cumberbatch) und Thirteen Lives (Ron Howards Film über die Befreiung der in einer thailändischen Höhle eingeschlossenen Fussballmannschaft). In der Folgewoche starten dann das blutige Wikinger-Epos The Northman und der Nicolas-Cage-Meta-Film The Unbearable Weight of Massive Talent. Diese Filme sind alle nicht so stark einzuschätzen wie die März-Blockbuster.

In The Lost City geht es um die von Bullock gespielte Bestseller-Autorin Loretta Sage, die von einem exzentrischen Milliardär (Daniel Radcliffe) entführt wird. Der Schuft hofft, dass sie ihn zum Schatz der antiken verlorenen Stadt aus ihrem letzten Roman führen kann. Ausgerechnet Lorettas nicht sehr helles Covermodel Alan (Channing Tatum) macht sich auf, sie zu retten.

Der Trailer zu «The Lost City»

© Paramount Pictures

Chris Schelb [crs]

Chris arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Seit er als Kind in einen Kessel voller Videokassetten gefallen ist, schaut er sich mit viel Begeisterung alles Mögliche an, wobei es ihm die Filmfestivals in Cannes und Toronto besonders angetan haben.

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