OutNow into the Spider-Verse: Unsere Rangliste der bisherigen Spider-Man-Filme

Anlässlich des bevorstehenden Kinostarts von «Spider-Man: No Way Home» am 15. Dezember 2021 haben wir darüber abgestimmt, welche Spidey-Filme uns am besten gefallen. Platz eins überraschte dabei.

© Sony Pictures

8. The Amazing Spider-Man 2

War Andrew Garfields erster Einsatz als Spider-Man noch ein vielversprechender Neustart, begeht schon die Fortsetzung dieselben Fehler, die letztlich auch Sam Raimis dritten Teil unbeliebt machten. The Amazing Spider-Man 2 hat keinen klaren Fokus und ist mit Bösewichten geradezu überladen. Die Trauer über das Ausbleiben einer angedeuteten Fortsetzung hielt sich darum in Grenzen. [Chris Bucher]

© Sony Pictures

7. Spider-Man 3

Ein grosser und völlig überladender Blockbuster, der sichtbar die Handschrift seines Regisseurs Sam Raimi trägt. Viel mehr noch als ein Film über Rache, ist Spider-Man 3 ein Film über Vergebung. Selbst oder gerade Spider-Man, der zu den menschlichsten Superhelden zählt, kann Fehler begehen und sich diese eingestehen. Nach dem finalen Kampf um Leben und Tod gibt es nur Mitgefühl und eine ausgestreckte Hand. [Sven Martens]

© Sony Pictures

6. The Amazing Spider-Man

Im Reboot, das vielen zu früh kam, mussten fast zwangsläufig bekannte Dinge (Spinnenbiss, Onkel Bens Tod) nochmal erzählt werden. Doch Regisseur Marc Webb schaffte es, die Fans mit neuem Design und einem umwerfenden Hauptdarsteller erneut in Spideys Netz zu locken. Ja, Andrew Garfield ist als nerdiger Skater zu alt und zu cool, überzeugt aber mit losem Mundwerk und der wunderbaren Chemie mit Emma Stone. [Petra Schrackmann]

© Sony Pictures

5. Spider-Man

Der filmische Start des Superhelden! Unter der Regie von The Evil Dead-Mastermind Sami Raimi schaffte Tobey Maguire als Peter Parker seinen kommerziellen Durchbruch. Dazu die Allzweckwaffe Willem Dafoe als Green Goblin und die bekannte Origin-Story mit allem drum und dran. Sogar der legendäre Wrestler «Macho Man» darf als Bone Saw McCraw auf die Jagd nach der Spinne gehen. Das ergibt viele Effekte zum Staunen und eine fast perfekte Umsetzung des beliebten Wandkrabblers. [Dani Maurer]

© Sony Pictures

4. Spider-Man: Far From Home

Wer Venedig mal zu grossen Teilen in Schutt und Asche sehen wollte, liegt hier richtig. Peter Parkers entspanntes «Schulreisli», unter anderem nach Italien, wird von Mysterio (Jake Gyllenhaal) abrupt unterbrochen. Der zweite Film von Regisseur John Watts verblüfft nebst spektakulären Spezialeffekten auch mit unerwarteten Wendungen. Das Leben des Spinnenmannes wird wortwörtlich entblösst. [Sandro Götz]

© Sony Pictures

3. Spider-Man: Homecoming

Tom Holland zieht den Spinnenmann-Anzug an und «Spider-Man» kommt (endlich) in Disneys MCU. Holland spielt seinen Peter Parker nicht als beladenen Grübler, sondern als enthusiastischen Teen, und mit Robert Downey Jr.s Tony Stark hat er hier auch einen Mentor. Schwungvoll erzählt mit tollem Ensemble (Zendaya!), selbst der Bad Guy - Michael Keatons Schrotthändler, der zum sinistren Waffenhändler wird - hat überzeugende Bodenhaftung. Ein echt schöner Einstand. [Julia Stache]

© Sony Pictures

2. Spider-Man 2

Spider-Man 2 gehört nicht nur zu den besten Superheldenfilmen aller Zeiten, sondern ist auch ein Sequel, welches seinen Vorgänger in jeglicher Hinsicht übertrifft. Der zweite Sam-Raimi-Spidey hat bessere Action, einen besseren Bösewicht, aber vor allem viel mehr Herz. Peter und Mary-Jane haben grossartige Chemie und die Liebesgeschichte berührt, was bei nur wenigen Comicverfilmungen der Fall ist. [Marco Albini]

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1. Spider-Man: Into the Spider-Verse

Das Regie-Trio Persichetti-Ramsey-Rothman stellt in Into The Spider-Verse den unbekannteren Miles Morales in den Vordergrund und erzählt eine zeitgemässe, frische Geschichte. Die verschiedenen Spider-Leute schmücken diese mit irrwitzen Ideen und verschiedenen Styles aus. Denn vor Style strotzt dieser Film nur so. An der liebevollen, an alte, gedruckte Comics angelehnten Animation kann man sich kaum sattsehen. [Nicolas Nater]

© Sony Pictures

Chris Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Seit er als Kind in einen Kessel voller Videokassetten gefallen ist, schaut er sich mit viel Begeisterung alles Mögliche an, wobei es ihm die Filmfestivals in Cannes und Toronto besonders angetan haben.

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