«Animal»: Fressen oder gefressen werden

In der vierteiligen ersten Staffel werden verschiedene Tierarten gezeigt, kommentiert von prominenten Sprechern wie Bryan Cranston oder Pedro Pascal. Ob das Serienniveau mit den Promis mithalten kann?

© Netflix

Worum geht es?

The Animal nimmt uns mit und zeigt uns in der ersten Episode die vielen, meist bekannten Raubkatzen. Es werden aber auch seltenere Tiere wie der Kaffernbüffel gezeigt, eines der gefährlichsten Tiere Afrikas. Neben den vielen Tierarten, die gezeigt werden, werden die Zuschauer auch an die verschiedensten Schauplätze der Welt mitgenommen. Sei es nach Brasilien, nach Botswana, in das Himalaya-Gebirge oder auch nur in die dunklen Gassen von Bristol. Die Serie wird natürlich geprägt von den vielen, teilweise auch brutalen Jagdszenen. Oft sind auch blutverschmierte Köpfe zu sehen, nachdem die Tiere ihre Opfer verschlungen haben.

Wir finden:

Für fast jeden Tierfreund ist etwas dabei - ob man nun (Gross-)Katzen, (Wild-)Hunde, oder (un-)gemütliche Beuteltieren wie den Tasmanischen Teufel mag oder den Oktopussen in der faszinierenden Unterwasser-Welt zuschauen will. Die letzte Folge mit den Oktopussen kommt allerdings nicht an My Octopus Teacher ran, ist aber dennoch sehenswert.

Neben den vielen Jagdszenen, die fast schon inszeniert sind wie bei einem Action-Thriller, gewährt die Serie auch einen interessanten Einblick in die unterschiedlichen sozialen Strukturen bei den einzelnen Tierarten. Nicht empfehlenswert ist sie für all diejenigen, die Mühe damit haben zuzuschauen, wenn Tiere andere Tiere verschlingen. Denn das wird sehr oft gezeigt. Die prominenten Sprecher machen ihre Arbeit durchs Band gut, die fantastischen Bilder allein hätten allerdings auch für sich allein genügt.

Christoph Reiser [chr]

Christoph arbeitet seit 2020 als Freelancer für OutNow. Er weiss, dass man Animationsfilme nicht hassen darf, dafür liebt er Sergio-Leone-Western. Der Besuch eines Filmfestivals ist zuoberst auf seiner Bucket-List, naja fast. Und er mag kein Popcorn im Kino, denn er steht auf Chips.

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OutNow

Kommentare Total: 1

mhe

Ich habe bisher erst Episode 1 & 2 gesehen. Bin jedoch jetzt schon ein wenig enttäuscht, da sehr viel Bildmaterial bereits in anderen Natur-Dokus (vor allem in BBC Earth Dokus) gezeigt wurde und hier einfach in einem leicht anderen Kontext dargestellt wird. Für neue Zuschauer ist es aber sicherlich keine schlechte Doku. :)

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