Erstes Poster zu «Spider-Man: No Way Home» bestätigt mehrere Bösewichte

Sony Pictures hat fünf Wochen vor dem Kinostart das erste Artwork zum neuen «Spider-Man»-Film enthüllt. Weshalb es so lange bis zu diesem Poster gedauert hat? Dazu gibt es eine ganz spannende Theorie.

© Sony Pictures Releasing Switzerland GmbH

In Spider-Man: No Way Home spielt Doctor Strange auf Peter Parkers Wunsch hin mit der Raumzeit herum, was zu unvorhergesehenen Gefahren führt. Denn plötzlich stellen sich Bösewichte Parker entgegen, die der junge Held noch nie gesehen hat - die Comic- und Filmfans aber schon. Denn der 27. Film des Marvel Cinematic Universe bringt zusammen, was eigentlich nicht zusammengehört und bis vor ein paar Monaten unmöglich erschien: Figuren aus den bisher separaten Spider-Man-Reihen von Sam Raimi (Spider-Man 1-3) und Mark Webb (The Amazing Spider-Man 1 & 2) treten in «No Way Home» auf.

Durch den ersten Trailer (siehe unten) wurden bereits die Bösewichte Doc Ock und Green Goblin bestätigt und die beiden Fieslinge sind so auch auf dem ersten Teaser-Poster zum Film zu finden. Doc Ock ist unmöglich zu übersehen, bei Green Goblin muss man jedoch etwas genauer hinsehen. Der in den Filmen von Sam Raimi von Willem Dafoe gespielte Gegenspieler ist im Poster auf der rechten Seite klein im Hintergrund zu sehen. Ob Green Goblin erneut von Dafoe gespielt wird, wurde noch nicht bestätigt. Da Doc Ock aber wie schon in Spider-Man 2 von Alfred Molina dargestellt wird, kann von einer Rückkehr Dafoes ausgegangen werden. Oder vielleicht wirkt ja auch Dane DeHaan mit, der den Goblin in The Amazing Spider-Man 2 verkörperte.

Doch wer wird denn alles sonst noch in diesem Film auftreten? Wie fleissige Leserinnen und Leser von OutNow wissen, wird es auch eine Rückkehr von Jamie Foxx' Elektro geben. Von diesem wird wohl auch der Blitz kommen, der auf dem Poster zu sehen ist. Wohl auch nicht ausgeschlossen werden darf die Rückkehr von Sandman, der in Spider-Man 3 von Thomas Haden Church verkörpert wurde. Denn dessen sandige Faust lässt sich auf dem zweiten Cover des Filmmagazins Empire am unteren rechten Rand finden.

Da dies etwas gar viele Gegner für einen Spider-Man wären, hält sich seit ein paar Monaten das Gerücht, dass Tom Hollands Spinnenmann Unterstützung von anderen Spider-Männern erhalten wird. Wie in Spider-Man: Into the Spider-Verse könnte es in Spider-Man: No Way Home zum grossen Spider-Man-Treffen kommen, was eine Rückkehr von Tobey Maguire und Andrew Garfield bedeuten würde. Bestätigt ist dies jedoch noch nicht. Viele vermuten, dass es deshalb so lange dauerte, bis ein erstes Poster veröffentlicht wurde: Man wollte Maguires und Garfields Mitwirken so lange es geht geheim halten.

Mit dem obigen Poster ist nun mal eine Zwischenlösung gefunden, denn immerhin sind es ja jetzt nur noch etwas mehr als fünf Wochen bis zum Kinostart. Die Frage ist nun, ob diese Geheimniskrämerei bis zum Kinostart andauern wird oder ob es bei einem zweiten Trailer vielleicht zur grossen Enthüllung kommt. Da diese neue Vorschau wohl entweder in dieser oder in der nächsten Woche veröffentlicht wird, werden wir da bald eine Antwort erhalten.

Spider-Man: No Way Home kommt am 16. Dezember 2021 in die Deutschschweizer Kinos.

© Sony Pictures Releasing Switzerland GmbH

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Seit er als Kind in einen Kessel voller Videokassetten gefallen ist, schaut er sich mit viel Begeisterung alles Mögliche an, wobei es ihm die Filmfestivals in Cannes und Toronto besonders angetan haben.

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