Die Streiterei geht weiter: Erster Trailer zu «Der Nachname», der (logischen) Fortsetzung zu «Der Vorname»

Das deutsche Remake des französischen Filmes «Le Prénom» war ein solcher Erfolg, dass ein Sequel produziert wurde. Auch darin geben sich Florian David Fitz, Christoph Maria Herbst und Co. Saures.

© Constantin Film

Es hätte ein harmonisches Familientreffen werden sollen. Doch kaum sind das Ehepaar Stephan (Christoph Maria Herbst) und Elisabeth (Caroline Peters) mit den frisch gebackenen Eltern Thomas (Florian David Fitz) und Anna (Janina Uhse) auf Lanzarote eingetroffen, brechen in der Familie Böttcher neue Konflikte auf. Nicht nur erkennen Thomas und Elisabeth ihr geliebtes Familiendomizil kaum wieder, viel schlimmer noch: Ihre Mutter Dorothea (Iris Berben) und Adoptivsohn René (Justus von Dohnányi) haben ihre Beziehung auf der kanarischen Insel in jeder Hinsicht vertieft und verkünden ihren Kinderwunsch! In diversen Allianzen wird heftig über komplizierte Erbfolgen, unmögliche Schwangerschaften und das moderne Verständnis von Familie gestritten - wobei die Sonne Spaniens, die Reize einer jungen Gärtnerin und die Wirkung von Haschkeksen die Situation immer weiter eskalieren lassen...

2012 kam mit Le Prénom eine kleine französische Komödie in die Kinos, in der sich eine Gruppe von Freunden wegen des Vornamens eines bald auf die Welt kommenden Kindes in die Haare geriet. Der Film war nicht nur in Frankreich ein Grosserfolg, sondern verzeichnete auch in der Schweiz fast 100'000 Eintritte. In Deutschland hat man diesen Erfolg ebenfalls registriert und sechs Jahre später das Remake Der Vorname in die Kinos gebracht. Ein starker Cast um Florian David Fitz, Christoph Maria Herbst und Caroline Peters zoffte sich auch in der Neuauflage auf äusserst amüsane Art und Weise.

Die Macher konnten sich dabei natürlich auf eine bereits starke Vorlage aus Frankreich verlassen. Bei der Fortsetzung wird es diese nun nicht mehr geben. Denn nur die Deutschen haben sich an eine Weiterführung gewagt, die den logischen Titel Der Nachname trägt. Ob auch dieses von Sönke Wortmann inszenierte Sequel zu begeistern mag, werden wir Anfang 2022 herausfinden.

Der Nachname kommt am 20. Januar 2022 in die Deutschschweizer Kinos.

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Seit er als Kind in einen Kessel voller Videokassetten gefallen ist, schaut er sich mit viel Begeisterung alles Mögliche an, wobei es ihm die Filmfestivals in Cannes und Toronto besonders angetan haben.

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