Dänisches Halloween in «The Chestnut Man»

Pünktlich zu Halloween eine spannende dänische Krimiserie mit grusligen, teilweise brutalen Szenen gefällig? Dann ist «The Chestnut Man» das Richtige. Eine Serie, die von Anfang bis Ende fesselt.

© Netflix

Worum geht's?

Sozialministerin Rosa Hartung (Iben Dorner) tritt ein Jahr nachdem ihre Tochter ermordet und zerstückelt worden ist, wieder ihren Job an. Genau in dieser Zeit geschehen Morde an Frauen, denen Füsse und/oder Hände abgetrennt werden und neben jeder Leiche wird ein Kastanienmännchen gefunden. Seltsamerweise finden sich auf den Kastanienmännchen die Fingerabdrücke der ermordeten Tochter von Rosa Hartung und ihrem Ehemann Stehen (Esben Dalgaard Andersen). Ermittlerin Naia Thulin (Danica Curcic) versucht mit ihrem Kollegen Mark Hess (Mikkel Boe Følgaard) den Fall aufzuklären.

Wir finden:


Nach einem krassen Intro in der ersten Episode, in dem die Leichen einer Familie gezeigt werden, entwickelt sich ein Kriminalfall in klassischer Erzählform, die an Filme wie Se7en erinnert. Sehr atmosphärisch, düster und vor allem hochspannend. Dazu Schauspieler, die alle zumindest solide sind. Esben Dalgaard Andersen als sorgender Vater hat zwar nicht allzuviel Screentime dafür aber eine Wahnsinns-Präsenz. Wenn's einen Kritikpunkt gibt, dann das vielleicht eher blasse Ermittler-Team. Was allerdings auch einmal erholsam sein könnte, wenn nicht immer einer der beiden Ermittler eine total kapputte Seite von sich zeigen würde. Die Geschichte ist mit diesen sechs Episoden an und für sich abgeschlossen. Eine zweite Staffel ist allerdings dennoch denkbar.

Christoph Reiser [chr]

Christoph arbeitet seit 2020 als Freelancer für OutNow. Er weiss, dass man Animationsfilme nicht hassen darf, dafür liebt er Sergio-Leone-Western. Der Besuch eines Filmfestivals ist zuoberst auf seiner Bucket-List, naja fast. Und er mag kein Popcorn im Kino, denn er steht auf Chips.

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OutNow