«James Bond - No Time to Die» legt besten Schweizer Kinostart seit April 2019 hin

Auf diesen Film haben viele Schweizerinnen und Schweizer gewartet - das sieht man zweifelsohne an den Kinokassen. Daniel Craigs letzer Einsatz als 007 verkaufte bereits 172'660 Kinotickets.

«James Bond - No Time to Die» © Universal Pictures International Switzerland

James Bond - No Time to Die gehörte zu den meisterwarteten Filmen aller Zeiten - wir sind richtig froh, dass wir bei diesem Satz nun endlich die Vergangenheitsform verwenden dürfen, denn seit dem letzten Donnerstag läuft er endlich in den Schweizer Kinos. Ein James-Bond-Film ist hierzulande natürlich immer etwas Besonderes - Skyfall und Spectre verkauften über eine Million Tickets -, doch aufgrund der Coronapandemie musste der Agentenstreifen immer wieder verschoben werden. Die Wartezeit wurde so länger und länger, doch die Vorfreude ist offensichtlich auf einem hohen Niveau geblieben. Wenig überraschend ist der Film nun gleich auf Platz eins der Schweizer Kinocharts eingestiegen. Das Ergebnis dürfe dabei Balsam für die geplagten Kinos sein.

Nach seinem Startwochende kommt No Time to Die schon auf sensationelle 172'660 verkaufte Kinotickets. 129'271 Tickets kamen dabei von 200 Kinoleinwänden in der Deutschschweiz, 40'196 von 57 Screens in der Westschweiz und das Tessin steuerte mit sechs Leinwänden 3'193 Tickets bei. Spectre startete vor sechs Jahren übrigens mit 252'000 verkauften Tickets - damals wütete jedoch noch keine Pandemie.

Mit diesen Zahlen ist dem 25. Bond-Film der beste Kinostart seit April 2019 gelungen. Damals dominierte Avengers: Endgame die Kinocharts.

Es bleibt nun abzuwarten, wie sich die Zahlen weiterentwickeln. Die Bond-Filme laufen jeweils monatelang in den Schweizer Lichtspielhäusern. Ob die Millionenmarke jedoch wieder überschritten wird, darf bezweifelt werden. Für einen Kinobesuch benötigt man seit ein paar Wochen ein gültiges Covid-Zertifikat, das einen als geimpft, getestet oder genesen ausweist. Da momentan erst 58.26 Prozent der Schweizer Bevölkerung geimpft sind und ab dem 10. Oktober die Antigen-Tests nicht mehr vom Bund übernommen werden, werden viele potenzielle Kinogängerinnen und Kinogänger auf James Bond - No Time to Die auf der grossen Leinwand (freiwillig oder unfreiwillig) verzichten. Das ist insofern schade, da dieser Film am besten natürlich im Kino angesehen werden sollte.

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Seit er als Kind in einen Kessel voller Videokassetten gefallen ist, schaut er sich mit viel Begeisterung alles Mögliche an, wobei es ihm die Filmfestivals in Cannes und Toronto besonders angetan haben.

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Kommentare Total: 1

jaydo

Da Bond gerade auch ein älteres Zielpublikum anspricht, wäre es noch möglich, da die Impfquote bei denen wesentlich höher ist, als bei den ganz jungen Leuten. Fingers crossed!

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