Schweizer Altersfreigabe von «James Bond - No Time to Die» bekannt

Das grosse Finale mit Daniel Craig als 007 ist aufgrund «einer anspruchsvollen Handlung, gewalttätigen Szenen und Intensität» logischerweise nicht für kleine Kinder geeignet.

© Universal Pictures International Switzerland

Man will es irgendwie fast nicht glauben, aber in der nächsten Woche startet tatsächlich James Bond - No Time to Die in den Schweizer Kinos. Zwischen Licence to Kill und Goldeneye mussten die Fans schon einmal sechs Jahre auf einen neuen Bond-Film warten, doch die Wartezeit zwischen Spectre und No Time to Die war deutlich nervenaufreibender, da der neue Film wegen der Coronapandemie immer wieder nach hinten geschoben wurde. Nun wird es aber am 30. September 2021 endlich soweit sein.

Wie sich das gehört, muss der Film vor dem Start aber noch den Herren und Damen vorgelegt werden, die über die Schweizer Altersfreigabe entscheiden. Dies ist in den vergangenen Tagen geschehen und die Schweizerische Kommission Jugendschutz im Film sprach dem Agententhriller nach der Sichtung eine Freigabe «ab 14 Jahren» aus.

Bedeutet dies, dass man 14 Jahre alt sein muss, um den Film im Kino sehen zu können? Nicht ganz, denn das «freigegebene Alter» kann in Begleitung einer erwachsenen Person um maximal zwei Jahre unterschritten werden. Deshalb werdet ihr dann in den Kinos, auf deren Webseiten und natürlich auch bei uns im Kinoprogramm die Altersfreigaben «14» und «12» antreffen - also, freigegeben ab 14 Jahren / in Begleitung ab 12 Jahren. Alle anderen Bond-Filme mit Daniel Craig hatten übrigens eine ähnlich hohe Freigabe.

Der Ticktetvorverkauf zu No Time to Die hat bereits begonnen. Hier findet ihr heraus, wo es schon überall Tickets für die Startwoche gibt.

Es folgt die Urteilbegründung der Kommission, doch wer im Vorfeld lieber gar nichts über den Film wissen möchte, der hört jetzt besser auf zu lesen. Spoiler gibt es nicht wirklich, aber trotzdem ein kleiner Einblick, was einen erwartet:

Die anspruchsvolle Handlung, die gewalttätigen Szenen, die zum Teil stark psychisch belastenden Beziehungen einzelner Figuren zueinander, die Länge des Films und seine Intensität, richten sich in erster Linie an Erwachsene und Jugendliche kurz vor dem Erwachsenenalter. Gerade der in der Vergangenheit spielende, brutale Einstieg in die Geschichte und die ähnliche Thematik im letzten Drittel des Films, haben zu dem Entscheid geführt, nebst der Empfehlung auch die Altersfreigabe ab 14 Jahren zu wählen.

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Seit er als Kind in einen Kessel voller Videokassetten gefallen ist, schaut er sich mit viel Begeisterung alles Mögliche an, wobei es ihm die Filmfestivals in Cannes und Toronto besonders angetan haben.

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