Du hast dich für die «You vs. Wild - Die Serie» entschieden - Well done!

Das interaktive Abenteuer um Bear Grylls bietet ein paar spannende Survival-Tipps. Es lohnt sich aber das Abenteuer in einer Gruppe zu schauen, um gewisse Längen zu überbrücken.

© Netflix

Jede Folge bringt Grylls in eine andere Region der Welt, wo er unterschiedlichen Gefahren begegnet. Einmal braucht er sogar unsere Hilfe auf der Suche nach einem davongelaufenen Bernhardinerhund in den Schweizer Alpen. Durch die verschiedenen Regionen bringt die Serie bildtechnisch etwas Abwechslung. Inhaltlich... not so much. Das Prinzip der Folgen bleibt gleich: Helft Grylls in der Wildnis aus.

Interessant sind einzelne vorgestellten Überlebenstechniken durchaus. Falls man also selbst mal das Gift eines Skorpions benötigt, weiss das Publikum nun, wie es dazu kommt. Praktisch, oder? Spätestens nach der zweiten Folge hat man aber das Prinzip der Geschichten kapiert und es ändern sich lediglich die Gegend und die Gadgets, die einem zur Verfügung stehen. Auch die übertrieben motivierte Art des Survival-Experten vermag da nicht mehr Spannung reinzubringen.

Unsere Empfehlung: Seht euch die Serie mit ein paar Freunden an und versucht, möglichst viel falsch zu machen - so sieht man nämlich auch mehr Handlungsstränge, als wenn man gleich alles richtig entscheidet. Und gemeinsam kann man sich auch über die einzelnen Tipps und kulinarischen Besonderheiten amüsieren.

Fazit: Du hast dich richtig entschieden, well done!

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Diana Rolny [dro]

Diana arbeitet seit 2013 als Freelancerin bei OutNow. Sie liebt Dokumentationen wie «The Life of Brian» und Wanderfilme aus Mittelerde. Zu schwarzhumorigen Komödien geniesst sie gerne einen Martini Dry, bei Sci-Fi einen Pangalactic Gargleblaster und bei sinnfreien Kunstfilmen einen Molotowcocktail.

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