Du hast dich für «You vs. Wild - Out Cold» entschieden - When you're going through hell, keep going

Mit seinem neusten «You vs. Wild»-Film macht sich Bear Grylls leider keinen Gefallen. Neben einem langweiligen und vorhersehbaren Plot bietet das interaktive Abenteuer kaum Entscheidungsmöglichkeiten.

© Netflix

Keep going... Ich hätte ja bereits nach fünf Minuten aufgegeben, aber was man alles für OutNow macht *seufz*. Hell? Wenn damit ein wirklich langweiliger, schlecht gespielter Film gemeint ist, dann ist es You vs. Wild - Out Cold... and I kept going!

Der neu erschienene Netflix-Film beginnt bereits schlecht, was mitunter an der kaum vorhandenen Schauspielkunst Grylls liegt. Daneben macht die Handlung von Anfang an wenig Sinn und hat störende Logikfehler. Nach ein paar sehr, sehr wenigen Entscheidungen, die man treffen kann, landet man dann irgendwo, wo man eigentlich gar nicht hinwollte. Und wenn Grylls an einer schier unüberwindbaren Stelle landet, läuft offscreen scheinbar alles super easy (barely an inconvenience). Das Einzige, was überraschend schnell geht, ist Grylls Bartwuchs.

Das Ärgerlichste sind aber die Entscheidungsmöglichkeiten. Bei den seltenen Entscheidungsmöglichkeiten, die geboten werden, ist es meist irrelevant, welche Auswahl man trifft. Entweder hat eine falsche Entscheidung keine wirkliche Konsequenz oder Grylls macht dann halt einfach doch das Richtige. That was close!

Weiter mit der Meinung über die Serie: You vs. Wild.

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Diana Rolny [dro]

Diana arbeitet seit 2013 als Freelancerin bei OutNow. Sie liebt Dokumentationen wie «The Life of Brian» und Wanderfilme aus Mittelerde. Zu schwarzhumorigen Komödien geniesst sie gerne einen Martini Dry, bei Sci-Fi einen Pangalactic Gargleblaster und bei sinnfreien Kunstfilmen einen Molotowcocktail.

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