«James Bond - No Time to Die» wird (wahrscheinlich) nicht mehr verschoben

Wir dürfen uns ernsthaft berechtigte Hoffnungen auf einen Kinostart des neuen James-Bond-Filmes in sechs Wochen machen. Denn eine weitere Verschiebung könnte die Produzenten teuer zu stehen kommen.

«James Bond - No Time to Die» © Universal Pictures International Switzerland

Kaum ein Film wurde wegen der Pandemie mehr nach hinten geschoben als James Bond - No Time to Die. Daniel Craigs fünfter und letzter Einsatz als 007 musste wegen der Coronapandemie bereits dreimal verschoben werden. Zuerst vom 2. April 2020 auf den 12. November 2020, danach von diesem Datum auf den auf den 1. April 2021 und von dort machte der Film im Januar 2021 dann nochmals einen Sprung zum 30. September 2021. Da die Coronazahlen wegen der ansteckenden Deltavariante momentan wieder am Steigen sind und auch schon wieder die ersten Filme verschoben wurden, machen sich Bond-Fans natürlich wieder Sorgen um den Start von «No Time to Die». Doch diese Ängste sollen unbegründet sein.

Wie der Hollywood Reporter schreibt, gilt eine weitere Verschiebung des Bond-Filmes als nicht wahrscheinlich. Der Grund ist das Geld. Die Marketingmaschinere hinter dem Film hat bereits wieder ihren Betrieb aufgenommen und verursacht so erneut jede Menge Kosten. Sollte der Film nun ein weiteres Mal verschoben werden, dann hätten EON und MGM bereits zum vierten Mal hohe Geldbeträge aus dem Fenster geworfen. Irgendwann geht die Rechnung halt nicht mehr auf - auch weil damit gerechnet werden muss, dass «No Time to Die» wohl nicht wie Skyfall und Spectre weltweit über 900 Millionen Dollar einnehmen wird.

Ein Verkauf des Filmes an einen Streamingdienst ist übrigens überhaupt kein Thema. Bond-Produzentin Barbara Broccoli hat in den vergangenen Monaten immer wieder betont, dass Bond zuerst exklusiv auf die Leinwände gehört.

Somit dürfen wir uns auf einen Kino-Release von No Time to Die in sechs Wochen einstellen - ausser natürlich, wenn die Kinos bis dann wieder schliessen müssen. Dies ist jedoch ein Szenario, an das momentan niemand denken möchte.

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Seit er als Kind in einen Kessel voller Videokassetten gefallen ist, schaut er sich mit viel Begeisterung alles Mögliche an, wobei es ihm die Filmfestivals in Cannes und Toronto besonders angetan haben.

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Hollywood Reporter
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