Bekommt «Bohemian Rhapsody» eine Fortsetzung?

«Queen»-Gitarrist Brian May enthüllte während einer Instagram-Livesession, dass sich die noch lebenden Bandmitglieder überlegen, wie man den Musik-Blockbuster von 2018 fortsetzen könne.

© 2018 Twentieth Century Studios. All Rights Reserved.

Dass das Biopic Bohemian Rhapsody ein Hit werden würde, war absehbar. Dass der der Film jedoch so gross werden würde, damit haben die Wenigsten gerechnet. Sensationelle 911 Millionen Dollar hat der Queen-Film eingespielt und war hierzulande der meistgesehenste Film von 2018. Für den Film wurden in der Schweiz bis heute über 577'000 Tickets verkauft. Wenn ein Film solche Zahlen erreicht, dann ist meist eine Fortsetzung nicht weit. Und obwohl es sich bei «Bo Rhap» um ein abgeschlossenes Biopic handelt, soll die Geschichte auch in diesem Fall weitererzählt werden.

Bei einer Live Session auf Instagram gab Gitarrist Brian May bekannt, dass die Arbeiten für ein allfälliges Sequel bereits begonnen haben: «Wir haben uns Ideen angeschaut. Es wird jedoch schwer sein, den Film fortzusetzen. Denn niemand von uns konnte vorhersehen, wie gross der Erfolg sein würde. Wir haben viel Herzblut in den Film gesteckt und denken, dass es vielleicht geschehen könnte. Aber es müsste schon ein grossartiges Drehbuch sein. Es wird eine Weile dauern, bis wir ein solches haben.»

Es darf angenommen werden, dass es ein allfälliges Sequel wohl auch nicht so genau mit der Wahrheit nehmen wird. Denn obwohl Bohemian Rhapsody viel Geld einspielte und auch vier Oscars gewinnen konnte, wurde er immer wieder kritisiert, weil die Geschichte mehr als nur ein bisschen für den Film geradegebogen wurde. Am bekanntesten dürfte die Tatsache sein, dass Freddie Mercury erst Monate nach dem Live-Aid-Konzert die Aids-Diagnose erhalten hat - im Film erhält er sie vor dem Konzert. Hardcore-Fans zeigten sich aufgrund der auch sonst recht glattgebügelten Geschichte enttäuscht. Doch die grosse Masse war begeistert von dem Film und darf sich so berechtigte Hoffnungen auf mehr Queen auf der grossen Leinwand machen.

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Seit er als Kind in einen Kessel voller Videokassetten gefallen ist, schaut er sich mit viel Begeisterung alles Mögliche an, wobei es ihm die Filmfestivals in Cannes und Toronto besonders angetan haben.

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