Bitter Sweet Symphony: Vermag die zweite Staffel von «Sky Rojo» das Niveau der ersten zu halten?

Nur vier Monate nach Erscheinen der ersten Staffel veröffentlicht Netflix bereits die zweite. Es gibt also ein Wiedersehen mit den drei Prostituierten Coral, Wendy und Gina.

© TAMARA ARRANZ / Netflix

Worum geht es?

Die zweite Staffel der spanischen Erfolgsserie knüpft unmittelbar an das Ende der ersten Staffel an. Coral (Verónica Sánchez) räumt das Geld von Romeo (Asier Etxeandia) aus dessen Tresor. Doch anstatt dass sie sich mit dem Geld aus dem Staub macht, zieht sie sich zur Feier des Tages, noch im Klub, eine Unmenge an Kokain durch die Nase. Sie nimmt zudem die Pässe der anderen Prostituierten an sich und gibt sie den rechtmässigen Eigentümerinnen zurück. Mit einigen Schusswaffen wild um sich fuchtelnd spaziert sie durch den ganzen Klub und bedroht die Angestellten von Romeo. Doch schliesslich kippt sie aufgrund des hohen Drogenkonsums um.

Währenddessen lauert Christian (Enric Auquer) den beiden Komplizinnen von Coral, Wendy (Lali Espósito) und Gina (Yany Prado) auf, die jedoch auf einem Motorrad fliehen können. Nachdem es Christian gelingt, seinen Bruder Moisés (Miguel Ángel Silvestre) zu befreien, machen sie sich gemeinsam auf die Jagd nach Wendy und Gina.

Wir finden:

Auch in der zweiten Staffel geht es um Drogen, Sex, Gewalt, stets mit schwarzem Humor durchzogen. Alle Schauspieler vom Hauptcast spielen ihre Rolle sehr gut. Jeder Charakter hat seine verrückten Momente, aber keiner ist eindimensional aufgebaut. Alle haben auch immer wieder Augenblicke des Mitleids, der Liebe und der Angst.

Mit knapp dreieinhalb Stunden kann man die Serie auch gut in einem Durchgang schauen. Was sich anbietet, da auch in der zweiten Staffel praktisch jede der acht Episoden mit einem kleinen Cliffhanger aufwartet. Ob es eine dritte Staffel geben wird, steht noch nicht fest, liegt aber aufgrund des Erfolgs durchaus im Bereich des Möglichen und würde uns ebenfalls freuen. Denn Sky Rojo ist eine bittersüsse Serie mit tollem Sound.

Christoph Reiser [chr]

Christoph arbeitet seit 2020 als Freelancer für OutNow. Er weiss, dass man Animationsfilme nicht hassen darf, dafür liebt er Sergio-Leone-Western. Der Besuch eines Filmfestivals ist zuoberst auf seiner Bucket-List, naja fast. Und er mag kein Popcorn im Kino, denn er steht auf Chips.

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