Ist «Jungle Cruise» ein Erfolg an den Kinokassen?

Basierend auf der gleichnamigen Disneyattraktion, startete «Jungle Cruise» diese Woche in den Kinos und auf dem Disney-Streamingkanal. Ob sich diese Aufteilung auf das Einspielergebnis ausgewirkt hat?

Alles im Butter, auf'm Kutter? © The Walt Disney Company Switzerland. All Rights Reserved.

Dwayne «The Rock» Johnson und Emily Blunt hatten in den letzten Tagen und Wochen viel um die Ohren, denn schliesslich mussten sie die Werbetrommel für Jungle Cruise rühren, die Pressetermine abarbeiten und sich den Fans präsentieren. Die grosse Premiere des auf einer Disney-Attraktion basierenden Abenteuers fand dann auch im Disneyland Kalifornien statt, wo der Film mit grossem Brimborium und einem gigantischen roten Teppich dem Publikum gezeigt wurde. Gleichzeitig zum Kinostart ist Jungle Cruise bekanntlich auf dem Streamingkanal Disney+ abrufbar. Klagen seitens von Johnson diesbezüglich sind aber nicht zu erwarten.

Einspieltechnisch steht Jungle Cruise nach dem ersten Wochenende bei 34 Millionen (Kino) und 30 Millionen (Streaming) und somit doch etwas hinter den Erwartungen. Bei einem geschätzten Budget von 200 Millionen Dollar hätte man doch ein bisschen mehr erwarten dürfen. Aber vielleicht schippert Jungle Cruise ja über die nächsten Wochen noch in eine profitable Zone, was dann wohl auch ein Sequel nachziehen dürfte.

Der von der Presse hochgelobte The Green Knight (89% auf RottenTomatoes, 5 Sterne von OutNow) spielte an seinem US-Startwochenende überzeugende 6.78 Millionen Dollar ein. Das Studio A24 dürfte mit diesem Ergebnis mehr als zufrieden sein. Zum einen lief der für 15 Millionen Dollar produzierte Film in «nur» 2'790 Sälen (Jungle Cruise war auf 4'310 Leinwänden) und zum anderen spricht der Arthouse-Fantasyfilm mit seiner sperrigen Inszenierung nicht die grosse Masse an. Die über sechs Millionen sind auch wegen der anhaltenden Pandemie als Erfolg zu betrachten. Old, der Alterungs-Thriller von M. Night Shyamalan, steht nach zwei Wochen bei 30 Millionen alleine in den USA (international kommen noch knapp 20 Millionen dazu) und erfüllt somit wohl die Erwartungen an den Kassen.

Black Widow läuft auch schon seit vier Wochen und auch wenn wir von Marvel-Produktionen höhere Einspielzahlen gewohnt sind, dürfen sich knapp 350 Millionen weltweit sicher sehen lassen. Jetzt müsste man hier einfach noch den Betrag abziehen, den sich Scarlett Johansson erklagen will... Aber das ist eine andere Geschichte.

Space Jam: A New Legacy steht weltweit bei 200 Millionen, während Snake Eyes in der zweiten Spielwoche mächtig an Boden verloren hat und erst bei etwas über 20 Millionen Dollar steht.

Nächste Woche startet The Suicide Squad in den US-Kinos und dürfte Jungle Cruise wohl den Rang ablaufen. Auch Ryan Reynolds steht mit Free Guy in den Startlöchern - das aber erst eine Woche später.

Dani Maurer [muri]

Muri ist als Methusalem seit 2002 bei OutNow. Er mag (fast) alles von Disney, Animation im Allgemeinen und Monsterfilme. Dazu liebt er Abenteuer aus fremden Welten, Sternenkriege und sogar intelligentes Kino. Nur bei Rom-Coms fängt er zu ächzen an. Wobei, im IMAX guckt er auch die!

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