Und täglich grüsst die Laborratte - So ist die zweite Staffel der Netflix-Serie «Biohackers»

Wir schauten die spannungsgeladene Fortsetzung der Sci-Fi-/Thriller-Serie mit der toll aufspielenden Schweizer Hauptdarstellerin Luna Wedler. Sogar ein deutscher Hollywood-Schauspieler ist mit dabei.

© Netflix

Worum geht es?

Nach einem kurzen Rückblick auf Staffel eins, wo Mia am Ende verschleppt worden ist, lässt die zweite Staffel nicht lange bitten. Mia erwacht in einem Labor und arbeitet offenbar da. Nur kann sie sich nicht erklären, wie sie hierhin gekommen ist. Als sie nach Hause in ihre WG geht, wird ihr dort von Arbeitern erklärt, dass schon länger niemand mehr da wohnt. Und nebenbei wird sie aufgeklärt, dass nicht etwa Oktober sei, sondern Mitte Januar.

Auf der Suche nach ihrem Freund Niklas (Thomas Prenn) findet sie Jasper (Adrian Julius Tillmann) vor, der eigentlich im Gefängnis sein müsste. Nicht schlecht staunt sie, als dieser ihr klarmacht, dass er ihr Freund sei und Niklas nur noch ihr Ex-Freund. Mia fehlen die letzten drei Monate, und selbst Untersuchungen im Krankenhaus bringen nichts Ungewöhnliches zum Vorschein. Immerhin klärt sie Jasper darüber auf, wo sie wohnt, und Mia kann sichtlich erleichtert feststellen, dass sie immer noch mit Lotta (Caro Cult), dem erfinderischen Ole (Sebastian Jakob Doppelbauer) und der sehr sehr schnell sprechenden Chen-Lu (Jing Xiang) zusammenwohnt.

Auf der Suche nach der Ursache für Mias Gedächtnislücke führt der Weg zu Lottas Vater, Baron von Fürstenberg (Thomas Kretschmann). Und Mia braucht ausgerechnet die Hilfe von Professorin Tanja Lorenz (Jessica Schwarz), der Antagonistin aus der ersten Staffel.

Wir finden:


Die Kameraarbeit bei Biohackers ist wirklich ausserordentlich stark. Und die oft eingesetzte unheilvolle Klanguntermalung ist aussergewöhnlich gut. Zudem darf Luna Wedler noch etwas mehr von ihrer schauspielerischen Klasse zeigen. Dazu kommen die grossartigen Thomas Kretschmann, Benno Fürmann und wie schon in Staffel eins Jessica Schwarz. Obwohl relativ rasch klar ist, wer gut und wer böse ist, hält die Spannung bis ganz zum Schluss an.

Christoph Reiser [chr]

Christoph arbeitet seit 2020 als Freelancer für OutNow. Er weiss, dass man Animationsfilme nicht hassen darf, dafür liebt er Sergio-Leone-Western. Der Besuch eines Filmfestivals ist zuoberst auf seiner Bucket-List, naja fast. Und er mag kein Popcorn im Kino, denn er steht auf Chips.

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