Von Horrormeister James Wan («Saw», «Conjuring»): Erster Trailer zum Schocker «Malignant»

In seinem neusten Film verbeugt sich der australische Filmemacher vor den Giallos, den italienischen Horrorfilmen der Sechziger-, Siebziger- und Achzigerjahre. Kinostart ist Anfang September.

Update: Deutsche Synchronfassung

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Madison (Annabelle Wallis) wird immer wieder von schockierenden Visionen grausamer Morde gelähmt. Ihre Qualen verschlimmern sich noch, als sie herausfindet, dass diese Wachträume in Wirklichkeit passieren.

Anstatt auch den dritten Conjuring-Film zu inszenieren, hat James Wan mal wieder seine Koffer bei einem von ihm gestarteten Franchise gepackt und ist stattdessen lieber etwas Neues angegangen. Das macht Wan gerne. Auch bei Saw und Insidious hat er jeweils den ersten Film selbst verantwortet und die Fortsetzungen dann anderen überlassen. Dies macht ihn sympathisch, da er offensichtlich nicht gerne Dinge aufwärmt, sondern lieber Neues erschaffen möchte - keine Selbstverständlichkeit in Zeiten von Sequels und Prequels.

Mit Malignant huldigt Wan nun den Giallo-Filmen. Diese wurden ab den Sechzigern in Italien produziert und fielen dabei meistens durch brutale Mordszenen auf. Zu den Klassikern dieses Subgenres gehören die Dario-Argento-Filme The Bird with the Crystal Plumage, Profondo Rosso und Suspiria.

Dass es in Giallo-Filmen jeweils etwas brutaler zu- und hergeht, weiss natürlich auch Wan. So hat er auch bei seinem Film den Gewaltgrad nach oben geschraubt. Wenig verwunderlich hat Malignant von der amerikanischen Freigabebehörde eine Freigabe «ab 17 Jahren» (R) erhalten - es ist der erste Film von Wan seit Saw, der eine so hohe Freigabe bekommen hat.

Hauptdarstellerin Annabelle Wallis kennt man übrigens aus Filmen wie The Mummy und Annabelle sowie der TV-Serie Peaky Blinders.

Malignant soll am 2. September 2021 in den Deutschschweizer Kinos anlaufen.

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Seit er als Kind in einen Kessel voller Videokassetten gefallen ist, schaut er sich mit viel Begeisterung alles Mögliche an, wobei es ihm die Filmfestivals in Cannes und Toronto besonders angetan haben.

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