«Fast & Furious 9» bringt mit sensationellem Einspielergebnis Hoffnung in die Schweizer Kinolandschaft

Der Blockbuster aus dem Hause Universal hat an seinem ersten Schweizer Wochenende mächtig eingeschlagen und den mit Abstand besten Kinostart seit Pandemie-Ausbruch hingelegt.

© Universal Pictures International Switzerland

Nachdem die grossen Hollywoodstudios monatelang ihre Grossproduktionen wegen der Pandemie verschieben mussten, kommen sie nun endlich doch noch auf die Leinwände. Filme wie Black Widow, Godzilla Vs. Kong oder A Quiet Place: Part II kamen jedoch am Schweizer Box-Office nur schwer in Gang, was jedoch auch auf das anhaltend schöne Wetter und die Fussball-EM zurückzuführen ist. Jetzt, nachdem sich Italien die europäische Fussballkrone aufgesetzt hat, scheinen die Menschen wieder den Kopf für anderes frei zu haben - wie zum Beispiel für Kino. Bester Beweis dafür: Fast and Furious 9.

Der zehnte Teil der Action-Saga (sorry, Vin, wir zählen Hobbs and Shaw dazu) hat in den Schweizer Kinos an seinem ersten Wochenende einen sensationellen Start hingelegt. Der Film lief auf über 100 Schweizer Leinwänden und verzeichnete in seinen ersten Tagen über 82'000 verkaufte Tickets. Damit ist dem Film mit einem Schlag der erfolgreichste Kinostart seit dem Ausbruch der Pandemie und des Jahres 2021 gelungen. Der letzte Film, der solche Zahlen erreicht hat, war Star Wars: The Rise of Skywalker im Dezember 2019.

Mit der Hilfe von Dom Toretto und Co. verkauften die jeweiligen Top-10-Filme in den drei Schweizer Sprachregionen zusammengerechnet 140'176 Tickets - ein Wert, der in den vergangenen Monaten undenkbar schien.

Diese Zahlen geben der ganzen Schweizer Kinobranche Hoffnung, und es stehen bereits schon die nächsten Publikumsmagnete in den Startlöchern. Am 29. Juli starten unter anderem Wrath of Man (Action mit Jason Statham), The Green Knight (Fantasy mit Dev Patel), Jungle Cruise (Abenteuer mit Emily Blunt und Dwayne Johnson) und Old (Horror von M. Night Shyamalan). In den Wochen darauf folgen dann The Suicide Squad, Free Guy, The Forever Purge, Candyman, Hitman's Wife's Bodyguard und Ende September dann auch James Bond - No Time to Die. Nach Monaten voller schlechter Nachrichten endlich mal wieder viel Grund zur Freude für Kinofans und -Betreiber.

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Seit er als Kind in einen Kessel voller Videokassetten gefallen ist, schaut er sich mit viel Begeisterung alles Mögliche an, wobei es ihm die Filmfestivals in Cannes und Toronto besonders angetan haben.

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