Die Piazza Grande wird wieder bevölkert

Rückkehr zur Normalität mit neuer künstlerischer Leitung. Das Locarno Film Festival empfängt vom 4. bis 14. August wieder Publikum und gibt sein Programm inklusive internationaler Wettbewerb bekannt.

Die Österreicherin Maresi Riegner in einer Szene aus «Monte Verità». © DCM

Nach einer Pause wegen der Pandemie im letzten Jahr nimmt der prestigeträchtige Anlass, den das Locarno Film Festival darstellt, wieder seinen einigermassen gewohnten Lauf. Bis zu 8000 Personen werden von der Piazza Grande auf die Leinwand schauen können, sofern die kantonalen Gesundheitsregeln dies erlauben. Covid-Zertifikat und Platzreservation werden vorausgesetzt. Masken müssen hingegen nur in den Kinosälen getragen werden, die wiederum nicht die volle Kapazität anbieten dürfen.

Highlights im grössten Open-Air-Kino der Schweiz sind dieses Jahr der Netflix-Thriller Beckett mit Alicia Vikander und John David Washington, die Weltpremiere von Monte Verità - Der Rausch der Freiheit mit Joel Basmann als Hermann Hesse und der Videogame-Klamauk Free Guy mit Ryan Reynolds.

Kinoklassiker wie The Terminator und Animal House werden ebenfalls auf der Piazza aufgeführt. Dies dank den Stargästen wie der Produzentin Gale Anne Hurd im ersten und dem Regisseur John Landis im zweiten Fall. Beide Persönlichkeiten werden im Tessin zur Ehrerbietung erwartet.

Der neue künstlerische Leiter Giona A. Nazzaro verspricht: «Langeweile verboten. Wir wollen die Rückkehr ins Kino feiern. Ohne Publikum gibt es kein Festival und auch keine Filme.» 17 Filme haben er und sein Team für den internationalen Wettbewerb erkoren. Mit Soul of a Beast ist ein Schweizer Film im Rennen um den Goldenen Leoparden. Die Nachwuchs-Stars Ella Rumpf und Luna Wedler spielen darin Hauptrollen. Auch der isländische Nationaltorhüter Hannes Þór Halldórsson ist zum Filmemacher mutiert und zeigt in Locarno Leynilögga.

OutNow wird vom Festival berichten.

Roland Meier [rm]

Roland sammelt 3D-Blu-rays, weil da die Publikationen überschaubar stagnieren, und kämpft im Gegenzug des Öfteren mit der Grenze der Speicherkapazität für Aufnahmen bei Swisscom blue TV. 1200 Stunden Film und Fernsehen ständig griffbereit sind ihm einfach nicht genug.

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