Von der Regisseurin von «Raw»: Erster Teaser-Trailer zum Schocker «Titane»

Eine Vorschau aus der Kategorie «Was zum Teufel habe ich da bloss gesehen?!» In dem neuen Film der französischen Regisseurin Julia Ducournau dürfte es ziemlich heftig zur Sache gehen.

© Agora Films

Mit ihrem Debüt, der Kannibalinnen-Coming-of-Age-Story Raw, hat Regisseurin Julia Ducournau für mächtig Aufsehen gesorgt. Berichte um Vorstellungen, in denen Zuschauer in Ohnmacht fielen, machten die Runde. Wer den alles gesehen hat, dürfte wissen, in welcher Szene das mit der Ohnmacht wohl passiert ist. Solche Meldungen sind natürlich Gold wert für ein Talent wie Ducournau, und so stiegen dann auch die Erwartungen an ihr Nachfolgewerk. Nachdem die Französin zwei Episoden der Shyamalan-AppleTV+-Serie Servant gedreht hat, stellt Ducournau in Kürze ihren zweiten Langfilm vor: Titane.

Es existiert bis jetzt nur diese ganz kurze Inhaltsangabe zum Film: «Nach einer Reihe von unerklärlichen Verbrechen findet ein Vater seinen seit zehn Jahren vermissten Sohn wieder.» Was danach passiert, könnte sehr verstörend werden - dies lässt auf jeden Fall der obige Trailer vermuten, der auch nicht wirklich Aufschluss über die tatsächliche Handlung gibt. Dafür fällt die Vorschau mit vielen atemberaubenden Bildern auf.

Titane feiert beim kommenden Cannes-Filmfestival seine Weltpremiere. Der Film wird an der Croisette im Wettbewerb gezeigt - eine Seltenheit, denn normalerweise kämpfen weniger Horrorfilme, sondern mehrheitlich Dramen um die Goldene Palme. Ob diese Andersartigkeit ein Vorteil für Titane ist, werden wir bald herausfinden. Die 74. Filmfestspiele von Cannes finden vom 6. bis zum 17. Juli 2021 statt - OutNow wird auch in diesem Jahr wieder vom Festival berichten. Wann der Film in die Schweizer Kinos kommen wird, ist noch nicht bekannt.

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Seit er als Kind in einen Kessel voller Videokassetten gefallen ist, schaut er sich mit viel Begeisterung alles Mögliche an, wobei es ihm die Filmfestivals in Cannes und Toronto besonders angetan haben.

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