Anscheinend doch ein Erfolg: Disney plant eine Fortsetzung zu «Cruella»

Obwohl es dem Film in den Kinosälen eher harzig läuft, plant das Maushaus, dem «101 Dalmatiner»-Prequel ein Sequel zu spendieren. Regisseur Craig Gillespie soll schon an Bord sein.

© Disney

Der Cruella-Film mit Emma Stone, welcher die Geschichte der Disney-Bösewichtin erzählt, bevor sie sich völlig in Dalmatiner-Fell vernarrt, spielte bisher weltweit 88 Millionen Dollar am Box-Office ein. Das ist nicht gerade eindrücklich - vor allem, weil der topausgestattete Streifen 200 Millionen Dollar an Produktionskosten verschlungen haben soll.

Doch Disney schaut bei Cruella nicht nur in die Kinokassen, sondern auch in die Bilanz von Disney+. Denn gleichzeitig mit dem Kinostart wurde der Film auch auf der Streamingplattform lanciert. Wer den Film auf dem Disney-Streamingdienst sehen möchte, muss zum Abo zusätzlich noch 29 Franken bezahlen. Die Rechnung scheint aufzugehen, denn Disney soll nun schon zwei Wochen nach dem Start eine Fortsetzung planen.

Laut Variety soll Regisseur Craig Gillespie zurückkehren, wie auch Drehbuchautor Tony McNamara. Bestätigt ist jedoch noch nicht, ob auch Emma Stone nochmals die Figur der Cruella de Vil spielen wird. Eine Fortsetzung ohne den Star des Erstlings ist jedoch nur schwer vorstellbar. Also dürfte Disney wohl vieles versuchen, damit Emma Stone wieder mit schwarzweissen Haaren vor einer Kamera aufritt.

In einem Statement von Disney heisst es, Cruella sei sehr gut angekommen und gehöre bei den Fans zu den beliebtesten Produktionen, die auf bekannten Disney-Animationsfilmen basieren. Das können wir so unterschreiben. «Dank dem stark aufspielenden Darstellerinnenduo Stone und Thompson, niedlichen Hunden, einem einfallsreichen Drehbuch und opulenten Kostümen ist diese ungewohnte Mischung frech, witzig, clever und visuell richtig cool» - so steht es in unserer Kritik.

Cruella läuft weiterhin in vielen Schweizer Kinos. Zum Kinoprogramm.

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Seit er als Kind in einen Kessel voller Videokassetten gefallen ist, schaut er sich mit viel Begeisterung alles Mögliche an, wobei es ihm die Filmfestivals in Cannes und Toronto besonders angetan haben.

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Variety
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