Apple kauft nächsten Blockbuster mit Tom Hanks

Nach «Greyhound» hat der Technikkonzern einen weiteren Film mit Tom Hanks einem grossen Studio abgekauft. Von Universal kommt der Sci-Fi-Film «BIOS», welcher nun neu den Titel «Finch» trägt.

Tom Hanks in «Greyhound» © 2020 Apple Inc. All rights reserved.

Apple lässt mal wieder die Muskeln spielen und zeigt damit den Leuten, dass man ebenfalls im Streamingbusiness tätig ist. Nachdem in den letzten Wochen vor allem Amazon und Netflix den grossen Studios Filme abgekauft haben, hat sich Apple für seinen Streamingdienst Apple TV+ nun mal wieder einen Blockbuster sichern können.

Apple hat dem Hollywoodstudio Universal den Sci-Fi-Film BIOS abgekauft, der nun neu den Titel Finch trägt.

In den Film geht es um einen von Tom Hanks gespielten Mann namens Finch, der in einer postapokalyptischen Welt unterwegs ist. Da er nicht mehr lange zu leben hat und er sich Sorgen um seinen geliebten Hund macht, programmiert er einen Roboter, der sich dann in Zukunft um den Vierbeiner kümmern soll. Der Roboter erfährt mit der Zeit, was es bedeutet, zu leben, zu lieben und zu sterben. Und was der Sinn der menschlichen Existenz ist. Regie bei dem Film führte Miguel Sapochnik, der unter anderem die bekannten Game of Thrones-Episoden «Battle of the Bastards» und «The Long Night» inszenierte.

Finch hätte ursprünglich im Oktober 2020 in die Schweizer Kinos kommen sollen, doch wurde er wegen der Pandemie immer wieder verschoben. Zuletzt hatte der Film ein Startdatum am 19. August 2021. Nun ist der Film bei Apple gelandet, die damit bald einen zweiten Blockbuster mit Tom Hanks im Line-up haben werden. Vor einem Jahr kaufte Apple von Sony den Kriegsfilm Greyhound. Netflix sicherte sich vor ein paar Monaten derweil die Rechte an dem Tom-Hanks-Western News of the World.

Finch soll jedoch nicht nur exklusiv auf Apple TV+ zu sehen sein. Da Apple bei diesem Film auf ein paar Oscarnominationen hofft, soll der Sci-Fi-Streifen auch noch für kurze Zeit in die US-Kinos kommen. Denn ein US-Kinostart ist normalerweise Pflicht, um für die Oscars qualifiziert zu sein. Eine Ausnahme bildete das Kinojahr 2020, in dem die Academy die Regeln aufgrund der Pandemie etwas lockerte. In diesem Jahr plant die Academy jedoch wieder zu den alten Regeln zurückzukehren.

Ob der Film dann auch in den Schweizer Kinos zu sehen sein wird, ist noch nicht bekannt. Die Chancen stehen auf jeden Fall nicht schlecht, da ja auch Netflix seine Oscar-Filme wie The Irishman und Mank in die Schweizer Lichtspielhäuser brachte.

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Seit er als Kind in einen Kessel voller Videokassetten gefallen ist, schaut er sich mit viel Begeisterung alles Mögliche an, wobei es ihm die Filmfestivals in Cannes und Toronto besonders angetan haben.

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