Leonardo DiCaprio arbeitet an einem US-Remake von «Drunk - Another Round»

Das ging ja mal wieder schnell. Kurz nachdem die dänische Tragikomödie den Oscar für den besten internationalen Film erhielt, wurde bekannt, dass sich Oscarpreisträger DiCaprio an ein Remake wagt.

DiCaprio in «The Wolf of Wall Street» © Universal Pictures Switzerland

In Drunk - Another Round geht es um vier Lehrer, welche die Theorie testen wollen, dass der Mensch mit 0.5 Promille zu wenig auf die Welt gekommen ist. Eine einfach, wie brillante Ausgangslage für eine Tragikomödie, die Regisseur und Drehbuchautor Thomas Vinterberg am letzten Sonntag den Oscar für den besten internationalen Film eingebracht hat.

Natürlich ist man auch in Hollywood auf den cleveren Film aufmerksam geworden, und so gab es noch vor der Oscarverleihung eine Auktion um die Remake-Rechte. Durchgesetzt hat sich am Ende niemand geringeres als Leonardo DiCaprio mit seiner Produktionsfirma Appian Way.

Laut Deadline hat sich Vinterberg persönlich für den Leonardo-DiCaprio-Deal entschieden, da er den Oscarpreisträger unbedingt in der Rolle des in der Midlife-Crisis steckenden Lehrers sehen möchte. Im dänischen Original wurde die Rolle von Mads Mikkelsen gespielt.

Mads Mikkelsen in «Drunk - Another Round»
Mads Mikkelsen in «Drunk - Another Round» © Pathé Films

Damit darf angenommen werden, dass DiCaprio das Remake nicht nur produzieren, sondern auch die Hauptrolle übernehmen wird. Bestätigt ist dies jedoch noch nicht. Neben DiCaprio waren übrigens auch Projekte mit Jake Gyllenhaal und Elizabeth Banks im Rennen um die Remake-Rechte.

Bevor sich DiCaprio an das Remake macht, haben wir in der Schweiz die Chance, das Original auf der grossen Leinwand zu sehen. Bereits an diesem Wochenende finden in vielen Schweizer Städten Vorpremieren statt, bevor der Film dann am 6. Mai offiziell in die Kinos kommen wird. Alle Vorstellungen findet ihr in unserem Kinoprogramm.

Der Trailer zu «Drunk - Another Round»

© Pathé Films AG

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Seit er als Kind in einen Kessel voller Videokassetten gefallen ist, schaut er sich mit viel Begeisterung alles Mögliche an, wobei es ihm die Filmfestivals in Cannes und Toronto besonders angetan haben.

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