Die unrühmliche Vergangenheit der Schweiz: 5 Filmfakten zum Klassiker «Der 10. Mai»

Franz Schnyder führte mit seinem Film im Jahr 1957 dem Schweizer Publikum die eigene unrühmliche Vergangenheit vor Augen. Das war damals nicht gern gesehen, weshalb Schnyder Abstriche machen musste.

Mit Der 10. Mai griff Regisseur Franz Schnyder den zentralen Mythos vom «geeinten Schweizervolk» auf, das sich im Zweiten Weltkrieg standhaft den Eroberungsplänen Hitlers widersetzt hatte. Dass dies nicht unbedingt der Wahrheit entspricht, wissen wir heute auch dank Filmen wie Das Boot ist voll und Die Akte Grüninger.

Doch als einer der ersten Schweizer Filmemacher führte Franz Schnyder dem Schweizer Publikum die eigene unrühmliche Vergangenheit vor Augen - und das gerade einmal 12 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Mit was für Schwierigkeiten sein Filmprojekt zu kämpfen hatte, zeigt nun das spannende neue Filmfakten-Video von Filmo.

Der 10. Mai kann man bei den etablierten Schweizer VoD-Plattformen blue, cinefile, Sky, AppleTV, UPC, Daily Movies und filmingo unter dem Label «filmo» streamen.

Über filmo: filmo ist eine im Juni 2019 gestartete Initiative der Solothurner Filmtage, ermöglicht durch Engagement Migros, einen Förderfonds der Migros-Gruppe. Filmos Ziel ist es, Schweizer Filmklassikern nachhaltig mehr Sichtbarkeit im digitalen Raum zu verschaffen.

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Seit er als Kind in einen Kessel voller Videokassetten gefallen ist, schaut er sich mit viel Begeisterung alles Mögliche an, wobei es ihm die Filmfestivals in Cannes und Toronto besonders angetan haben.

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Filmo