Jetzt Dokfilm «Das neue Evangelium» schauen und damit Schweizer Kinos unterstützen

Ihr wollt über die Ostertage etwas Gutes tun? Dann schaut euch den Dokumentarfilm von Milo Rau an. Denn die Schweizer Kinos werden an den Streaming-Umsätzen direkt beteiligt.

© Vinca Film

Seit Mitte Dezember sind die Schweizer Kinos zu und werden das wohl noch eine Weile bleiben. Man kann die Kinos momentan auf unterschiedliche Arten unterstützen (hier ein paar Ideen), wobei das Streamen von Filmen wohl die unterhaltsamste Möglichkeit ist. Das haben auch der Schweizer Verleiher Vinca Film und Regisseur Milo Rau eingesehen und haben passend zum langen Osternwochenende ihren neuen Film Das neue Evangelium auf eine Online-Plattform gestellt. Dort kann man sich die Dokumentation jetzt anschauen.

Zur Plattform

In einem ersten Schritt gibt man die Anzahl Tickets ein (eines kostet 17 Franken) und danach wählt man das Kino seiner Wahl aus, welches man mit dem Kauf unterstützen möchte. Das ausgewählte Kino wird dann direkt an den Streaming-Umsätzen beteiligt. Der Film ist in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich verfügbar. Der Film läuft in der Originalsprachfassung mit deutschen und französischen Untertiteln. Sobald der Film gekauft ist, kann man ihn sich im Zeitraum vom 1. April bis zum 1. September 2021 anschauen. Sobald man auf den Play-Knopf gedrückt hat, kann man sich den Film innhalb von 24 Stunden so oft schauen, wie man möchte.

Folgende Kinos stehen zur Auswahl:

- Bern, Quinnie
- Bern, Rex
- Biel, Cinevital
- Biel, Filmpodium
- Brugg, Odeon
- Chur, Apollo
- Dübendorf, Orion
- Einsiedeln, Cinéboxx
- Freienstein, Neues Kino
- Gstaad, Ciné-Theater
- Liestal, Sputnik
- Luzern, Bourbaki
- Luzern, Stattkino
- Näfels, Kino Näfels
- Rapperswil, Kinobar Leuzinger / Schlosskino
- Romanshorn, Roxy
- St. Gallen, Kinok
- Uznach, City
- Wil, Cinewil
- Winterthur, Cameo
- Zug, Seehof / Gotthard
- Zürich, Arthouse
- Zürich, Houdini
- Zürich, Kosmos
- Zürich, RiffRaff

Um was geht es in dem Film?

Der kontroverse Dramaturge Milo Rau vermischt in seinem Film Dokumentation und Fiktion. Bei der Suche nach Darstellerinnen und Darstellern für einen modernen Jesusfilm trifft er in Matero auf eine Arbeiterbewegung, die für faire Konditionen in der Landwirtschaft kämpft. Der Film hat vor einer Woche den Schweizer Filmpreis für die beste Dokumentation gewonnen.

Der Trailer

© Vinca Film

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Seit er als Kind in einen Kessel voller Videokassetten gefallen ist, schaut er sich mit viel Begeisterung alles Mögliche an, wobei es ihm die Filmfestivals in Cannes und Toronto besonders angetan haben.

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OutNow