Juli und Disney+-Kombi: Disney und Marvel geben Pläne für «Black Widow» bekannt

In der letzten Woche hiess es, dass Disney sich Zeit bezüglich einer Entscheidung lassen wird. Nun ging trotzdem alles ganz schnell. Der Marvel-Blockbuster kommt ins Kino und zeitgleich auf Disney+.

«Black Widow» © Marvel Studios

Wie wir berichteten, waren die Augen der (Kino-)Welt mal wieder auf Disney gerichtet. Der Mauskonzern war das einzige der grossen Studios, welches im Mai noch Blockbuster programmiert hatte. Der grösste dieser Eventfilme hat sich nun jedoch vom Mai verabschiedet - und das ist noch nicht alles.

Wie der Hollywood Reporter meldet, wird der MCU-Streifen Black Widow am 9. Juli 2021 in den Kinos und gleichzeitig auf Disney+ veröffentlicht. Wer sich den Film zu Hause auf Disney+ ansehen möchte, der bezahlt zusätzlich zum Abopreis noch 30 Dollar. Die gleiche Strategie ist Disney bereits mit Raya and the Last Dragon gefahren, den man seit Anfang März auch hierzulande mit einem einmaligen Aufpreis von 29 Franken auf Disney+ streamen kann.

Damit ist Black Widow der erste Film von Marvel Studios, der nicht exklusiv im Kino starten wird. Diese Entscheidung dürfte Kinobetreiber besonders schmerzen. Ursprünglich hätte der Film im Mai 2020 in den Kinos anlaufen sollen, weshalb er schon seit Dezember 2019 in und um die Kinos beworben wurde. Diesen Film nun nicht mehr exklusiv zu haben, tut weh. In den USA hat sich kürzlich eine grosse Kinokette geweigert, Raya and the Last Dragon ins Programm zu nehmen, weil dieser auch von Anfang an auf Disney+ abrufbar war. Da ist der Streit jetzt natürlich vorprogrammiert.

Black Widow ist der erste Solofilm mit Scarlett Johanssons Titelheldin. Die Handlung des Filmes spielt dabei zeitlich zwischen den Ereignissen von Captain America: Civil War und Avengers: Infinity War. Neben Johansson werden in dem Film weiter Florence Pugh, Rachel Weisz und David Harbour zu sehen sein. Regie führte Cate Shortland.

© Marvel Studios

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Seit er als Kind in einen Kessel voller Videokassetten gefallen ist, schaut er sich mit viel Begeisterung alles Mögliche an, wobei es ihm die Filmfestivals in Cannes und Toronto besonders angetan haben.

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Hollywood Reporter
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