Sturm auf das Kapitol in Washington: Miniserie in Arbeit

Die Ereignisse vom 6. Januar 2021 werden als Miniserie aufgearbeitet. Treibende Kraft hinter dem Projekt sind Billy Ray und Shane Salerno, die auch schon für «The Comey Rule» verantwortlich waren.

Brendan Gleeson als Donald Trump in «The Comey Rule» © HBO Showtime

Der US-Sender Showtime ist gerade dabei eine noch unbetitelte Miniserie über den Sturm auf das Kapitol in Washington auf die Beine zu stellen. Bei diesem Ereignis drangen Trump-Anhänger am 6. Januar 2021, aufgestachelt durch eine Rede des scheidenden Präsidenten Donald Trump, der unbegründete Behauptungen über eine gestohlene Wahl aufstellte, in das Kapitol ein, wo der Senat und das Repräsentantenhaus gerade dabei waren, die Wahlergebnisse zu bestätigen und damit auch formell Joe Biden zum 46. Präsidenten der USA zu machen. Bei dem Sturm auf das Kapitol kamen fünf Menschen ums Leben, über 140 Personen wurden verletzt.

Umgesetzt wird die Miniserie von Billy Ray und Shane Salerno, die bereits für den zweiteiligen Serien-Event The Comey Rule verantwortlich waren. Darin ging es um das schwierige Verhältnis zwischen Donald Trump (Brendan Gleeson) und dem ehemaligen FBI-Direktor James Comey (Jeff Daniels). Diese Serie ist momentan auf Sky Show streambar (zu unserer Kritik).

Ob der irische Schauspieler Brendan Gleeson in der Sturm-auf-das-Kapitol-Serie nochmals Donald Trump spielen wird, ist noch nicht bekannt. Laut dem Portal Deadline möchte die Miniserie die Ereignisse, die zum Angriff am 6. Januar führten, aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten und auch das zeigen, was nach diesem Tag alles passiert ist - einschliesslich der letzten Tage der Trump-Administration und den Untersuchungen des FBI.

Wann die Serie ausgestrahlt wird, ist noch nicht bekannt - auch weil die Untersuchung der Ereignisse immer noch nicht abgeschlossen ist. Noch immer werden Leute, die sich beim Sturm auf das Kapitol beteiligt haben, verhaftet und viele Gerichtsverfahren sind deshalb auch noch am Laufen.

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Seit er als Kind in einen Kessel voller Videokassetten gefallen ist, schaut er sich mit viel Begeisterung alles Mögliche an, wobei es ihm die Filmfestivals in Cannes und Toronto besonders angetan haben.

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