Céline Sciamma gewinnt das OutNow Jury Grid at Berlinale 2021

Aus. Ende. Vorbei. Am vergangenen Wochenende wurden noch die letzten Wertungen in unserem Berlinale-Kritikerspiegel eingetragen. Dabei gelang es keinem Film mehr, «Petite Maman» vom Thron zu stossen.

«Petite maman» © Lilies Films

Die 71. Ausgabe der Berlinale ist am Freitag zu Ende gegangen. Mit Bad Luck Banging or Loony Porn hat ein Film mit einem lustigen Titel gewonnen, welcher beinahe auch in unserem Kritikerspiegel dem Sieg nahe kam. Es hat letzten Endes nicht ganz gereicht, woran der Schreibende hier nicht ganz unschuldig ist und dessen Begründungen für die «3» ihr in der offiziellen OutNow-Kritik nachlesen könnt.

Gewonnen hat das Jury Grid mit 5 Punkten Petite Maman, der im Vorfeld einer der meisterwarteten Filme des Festivals war. Es handelt sich hierbei um den neuen Film von Céline Sciamma, welche vor zwei Jahren schon mit ihrem Portrait de la jeune fille en feu zu begeistern wusste. In ihrem neusten Drama geht es um die achtjährige Nelly, die im Wald auf ein gleichaltriges Mädchen trifft, welches denn gleichen Namen wie Nellys Mutter trägt.

Auf dem zweiten Platz landete der bereits erwähnte Bad Luck Banging or Loony Porn, gefolgt von dem iranischen Beitrag Ballad of a White Cow.

Das OutNow Jury Grid wird beim nächsten grossen Filmfestival wieder zum Einsatz kommen.

© OutNow

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Seit er als Kind in einen Kessel voller Videokassetten gefallen ist, schaut er sich mit viel Begeisterung alles Mögliche an, wobei es ihm die Filmfestivals in Cannes und Toronto besonders angetan haben.

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