OutNow Jury Grid at Berlinale 2021 - 3. März: «Porno»-Film übernimmt die Führung

Wir haben einen ersten Favoriten: Der Wettbewerbsbeitrag mit dem klingenden Titel «Bad Luck Banging or Loony Porn» wusste den Grossteil der Kritikerinnen und Kritiker zu überzeugen.

«Bad Luck Banging or Loony Porn» © Silviu Ghetie / microFilm

Kollege Max Borg hat an der Berlinale 2021 mit Bad Luck Banging or Loony Porn sein erstes Meisterwerk gesehen - und auch sonst kam der Streifen des Rumänen Radu Jude sehr gut an.

In der Komödie landet das Sex-Tape einer Lehrerin über Umwege im Internet. Die Eltern der Schüler toben und wollen den Lehrerin den Prozess machen. Jude bietet den Zuschauern dabei die Möglichkeit die Obszönität eines banalen Amateur-Pornovideos mit der Obszönität um uns herum zu vergleichen. Mit einem Durchschnittswert von 4.8 setzt sich der Film mit einem grossen Abstand an die Spitze unseres Jury Grids.

Ebenfalls wohlwollend aufgenommen wurde der Dokumentarfilm Tina, welcher ausserhalb des Wettbewerbs lief. Mit der Tina im Titel ist Tina Turner gemeint und der Film der beiden gefeierten Regisseure Daniel Lindsay und T.J. Martin (LA 92) zeichnet das Leben und das Schaffen des Musik-Superstars nach. Nicht nur wegen Hits wie «The Best» und «What's Love Got to Do with It» ist das ein mehr als sehenswerter Dokumentarfilm.

© OutNow

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Seit er als Kind in einen Kessel voller Videokassetten gefallen ist, schaut er sich mit viel Begeisterung alles Mögliche an, wobei es ihm die Filmfestivals in Cannes und Toronto besonders angetan haben.

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