Leinwandlegende Christopher Plummer im Alter von 91 Jahren gestorben

Einer der ganz Grossen ist von uns gegangen. Oscarpreisträger Plummer, der in über 200 Produktionen (u.a. «Sound of Music» und «Knives Out») mitgewirkt hat, ist im engsten Kreis verstorben.

Plummer in «Knives Out» © Impuls Pictures AG

Die Filmwelt trauert. Der kanadische Schauspieler Christopher Plummer ist im Alter von 91 Jahren am Freitagmorgen in seiner Heimat in Connecticut verstorben. Wie es in einem Statement heisst, sei Plummer friedlich eingeschlafen.

Plummer wirkte in seinen fast 70 Jahren als Schauspieler in über 200 Produktionen mit. Eine seiner bekanntesten Rollen war jene des Captain Von Trapp in dem Musicalklassiker Sound of Music. Weitere bekannte Werke mit Plummer sind 12 Monkeys, A Beautiful Mind, The Girl with the Dragon Tattoo, Inside Man und Knives Out. 2012 erhielt er für seine Rolle in der Tragikomödie Beginners den Oscar als bester Nebendarsteller.

Plummer in «Beginners»
Plummer in «Beginners» © Impuls Pictures AG

2018, im Alter von 88 Jahren, konnte er sich noch eine weitere Oscarnomination sichern - es war seine dritte. Damit ist Plummer der älteste Schauspieler, der jemals für den Oscar nominiert wurde. Dabei war er für eine Rolle nominiert, für die er ursprünglich gar nicht vorgesehen war. In All the Money in the World ersetzte Plummer kurzerhand den nicht mehr tragbaren Kevin Spacey - und das, nachdem der Film bereits abgedreht war. So mussten die Co-Stars Michelle Williams und Mark Wahlberg nochmals ans Set kommen, um ihre Spacey-Szenen mit Plummer nachzudrehen.

Doch Christopher Plummer ist natürlich weit mehr als diese Geschichte. Der Kanadier gehört zu den gefeiertsten Schauspielern aller Zeiten und war auf der Leinwand und im Fernsehen immer gern gesehen.

R.I.P. Christopher Plummer

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Seit er als Kind in einen Kessel voller Videokassetten gefallen ist, schaut er sich mit viel Begeisterung alles Mögliche an, wobei es ihm die Filmfestivals in Cannes und Toronto besonders angetan haben.

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