Netflix kauft weiteren für das Kino gedachten Film

Der Streaminggigant ist weiterhin auf grosser Shoppingtour und kauft fleissig Filme von den grossen Studios ab. Neustes Beispiel ist der Animationsfilm «The Mitchells vs. the Machines»

© Netflix

Bei den grossen Hollywoodplayern hat das Rechnen begonnen. «Sollen wir den Start eines Filmes weiterhin verschieben oder sollen wir den Film jetzt schnell zu Geld machen?» Sony Pictures hat diese Frage beim Animationsfilm The Mitchells vs. the Machines mit letzterer Option beantwortet.

Netflix hat sich den Film der gefeierten Produzenten Phil Lord und Chris Miller (The Lego Movie, Spider-Man: Into the Spider-Verse) gesichert und wird ihn im Laufe dieses Jahres bei sich auf der Streamingplattform veröffentlichen. Wie viel sich Netflix den Film genau hat kosten lassen, wurde nicht bekannt. Deadline berichtet jedoch von einem Betrag, der deutlich mehr als 110 Millionen Dollar sein soll. Die Produktionskosten des Filmes dürften sich zwischen 50 und 100 Millionen Dollar belaufen.

In dem Film, der zwischendurch auch mal den Titel «Connected» trug, geht es um die dysfunktionale, aber liebevolle Familie Mitchell, deren Roadtrip von einem Aufstand unterbrochen wird: Überall auf der Welt beginnen die elektronischen Geräte, die Macht zu übernehmen. Können die Mitchells die Apokalypse verhindern?

Sony Pictures wollte den Film ursprünglich im Oktober 2020 in die Kinos bringen, was dann jedoch wegen der Coronapandemie verunmöglicht wurde. Der Film wurde daraufhin nicht etwa verschoben, sondern komplett von der Startliste genommen. Nun wissen wir, weshalb das so ist.

Wann Netflix den Film genau veröffentlichen wird, ist noch nicht bekannt. Unten könnt ihr euch den Trailer zum Film anschauen.

© Sony Pictures Releasing Switzerland GmbH

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Seit er als Kind in einen Kessel voller Videokassetten gefallen ist, schaut er sich mit viel Begeisterung alles Mögliche an, wobei es ihm die Filmfestivals in Cannes und Toronto besonders angetan haben.

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