«WandaVision» - so sind die ersten zwei Episoden

Mit «WandaVision» geht die erste von schier unzähligen neuen Marvel-Serien an den Start. In dieser Art Sitcom werden wir über die nächsten Wochen noch einiges über Wandas Kräfte erfahren.

Wandavision © Marvel Studios

Endlich, endlich ist es soweit: Mit WandaVision startet die erste von diversen Marvel-Serien auf Disney+. Im Mittelpunkt stehen - der Titel der Show verrät es - Wanda Maximoff (Elizabeth Olsen) und die künstliche Lebensform Vision (Paul Bettany). Letzterer ist in Avengers: Infinity War von Bösewicht Thanos getötet worden, taucht nun aber als Hauptcharakter wieder auf. Wie ist das zu erklären? Um was genau geht es in Wandavision?

Bitte einfärben!
Bitte einfärben! © Marvel Studios

Wir haben uns die ersten beiden Folgen, die ab heute auf Disney+ abrufbar sind, angeschaut:

Episode 1:

Inhalt

Wanda und Vision beziehen im kleinen Städtchen Westview ein schmuckes Häuschen. Die Nachbarin kommt auf Besuch, stellt sich vor und als sich der Chef aus Visions Büro fürs Abendessen ankündigt, kommt Hausfrau Wanda an ihre Grenzen. Denn so ein Dinner mit Unterhaltung ist nicht so einfach aus dem Handgelenk gezaubert. Oder doch?

Sitcom-Hommage

Dieser Start von WandaVision ist eine Hommage an die guten alten Sitcoms der 1950er- und 60er-Jahre. In Schwarzweiss gezeigt, gibt es ein paar Grinsmomente, aber eben auch viel Leerlauf, den wir so von dieser Serie eigentlich nicht erwartet hätten. Die Figuren der Nachbarn werden eingeführt, so dass wir auch künftig wissen, mit wem wir es zu tun haben. Für den grossen Storybogen, von dem wir in WandaVision ausgehen, gibt es noch keinen Ansatz. Wir lassen die knappe halbe Stunde über uns ergehen.

Social Distance auch bei Marvel
Social Distance auch bei Marvel © Marvel Studios

Episode 2:

Weiter gehts in der kleinen Vorstadt. Ein Talentwettbewerb steht an und unsere Protagonisten werden als Magier auf der Bühne stehen. Doch vorher tauchen immer wieder Störungen im Alltag auf (Poltern in der Nacht, ein farbiger Spielhelikopter, Werbung von Hydra), weshalb sich Wanda mehr als einmal fragt, was genau hier überhaupt passiert. Als dann Vision auch noch «technische Probleme» erleidet, steht die ganze Tarnung des Paares auf dem Spiel.

Viele Fragen

Wanda und Vision haben jetzt einen Themesong! Wer I dream of Jeannie kennt, dürfte hier einen kleinen Flashback haben. In dieser zweiten Folge von Wandavision geht es ein bisschen vorwärts mit dem Mysterium. Wem gehört die Stimme aus dem Radio? Was hat es mit dem Helikopter auf sich? Wer ist der Kerl, der aus dem Untergrund auftaucht und weshalb «spult» Wanda nach dessen Auftauchen einfach die Szenerie wieder zurück? Fragen über Fragen, von denen wir in den nächsten Folgen hoffentlich Antworten kriegen.

Fazit

In den ersten zwei Episoden macht Wandavision noch einen zwiespältigen Eindruck. Wir mögen unser Paar natürlich und sind total froh, endlich wieder Marvel-Material sichten zu können. Andererseits hat die Serie etwas mit Startschwierigkeiten zu kämpfen, die aber mit der zweiten Folge schon in einer guten Art korrigiert wurden. So werden wir immer nur mit kleinen Stückchen darauf hingewiesen, dass hinter der Sitcom-Fassade ein viel grösseres Drama (?) steckt, auf dessen Auflösung wir uns schon jetzt freuen.

Es darf gern so weitergehen, zumal wir ab Folge Drei höchstwahrscheinlich die Serie endlich auch in Farbe sehen. Wir freuen uns auf nächsten Freitag!

Dani Maurer [muri]

Muri ist als Methusalem seit 2002 bei OutNow. Er mag (fast) alles von Disney, Animation im Allgemeinen und Monsterfilme. Dazu liebt er Abenteuer aus fremden Welten, Sternenkriege und sogar intelligentes Kino. Nur bei Rom-Coms fängt er zu ächzen an. Wobei, im IMAX guckt er auch die!

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