Vorsicht, es wird laut: Die 12 meisterwarteten Actionfilme von 2021

James Bond, Ethan Hunt, Dominic Toretto, Neo und der Typ, welcher in «Breaking Bad» den Anwalt Saul Goodman spielte: Sie alle werden im Kinojahr 2021 für viele actionreiche Stunden sorgen.

«James Bond - No Time to Die», «Matrix Revolutions», «Dune», «Top Gun: Maverick» © Universal, Warner Bros. (2x), Paramount

Nobody

Bob Odenkirk, der in Breaking Bad und Better Call Saul den Anwalt Saul Goodman verkörperte, steigt zum Actionstar auf. In dem an die John Wick-Reihe erinnernden Actionfilm Nobody spielt Odenkirk einen typischen Niemand. Doch nach einem Einbruch erwachen dessen tödlichen Instinkte. Plötzlich begibt sich der unscheinbare Mann auf einen brutalen Feldzug, um seine Familie vor einem gefährlichen Gegenspieler zu retten. Das klingt ja erstmal nach einem 08/15-B-Movie. Aber dann veröffentlichte Universal Ende 2020 den ersten Trailer (siehe unten), und nun können wir es kaum mehr abwarten, diesen Film auf einer Grossleinwand zu sehen.

Schweizer Kinostart: 4. März 2021

© Universal Pictures

Chaos Walking

Eigentlich hätte Chaos Walking schon im März 2019 in die Kinos kommen sollen. Doch dann gab es Drehbuchprobleme, lange Nachdrehs und weitere Verzögerungen. Nun steht der Film jedoch in den Startlöchern. Der Sci-Fi-Film mit Tom Holland (der MCU-Spider-Man) und Daisy Ridley (Rey aus «Star Wars») spielt auf einer fremden Welt. Dort tobte einst ein Krieg zwischen Siedlern und einheimischen Aliens, zudem tötete ein Virus alle Frauen, ermöglichte Tieren das Sprechen und machte die Gedanken der Männer als «Noise» für jeden hörbar. Als der junge Todd Hewitt im Sumpf ein Mädchen entdeckt, muss er fliehen.

Schweizer Kinostart: 4. März 2021

© Ascot Elite

James Bond - No Time to Die

Bond, James Bond. Müssen wir wirklich noch mehr sagen?!

Schweizer Kinostart: 31. März 2021

© Universal Pictures

Godzilla vs. Kong

«Let them fight!» Der wütende Riesenaffe King Kong trifft in einem Zweikampf auf den ebenfalls gigantischen, unaufhaltbaren Godzilla. In dem Zweikampf soll endgültig entschieden werden, wer von den beiden der wahre König der Monster ist. Das verspricht Spektakel pur, wobei wir uns immer noch nicht ganz sicher sind, welchem Monster wir eher die Daumen drücken sollen.

Schweizer Kinostart: 20. Mai 2021

«Kong: Skull Island»
«Kong: Skull Island» © 2016 Warner Bros. Ent. All Rights Reserved.

Fast & Furious 9

Bevor die Fast & Furious-Reihe mit dem zehnten Film abgeschlossen wird, welcher übrigens aus zwei Teilen bestehen soll, muss Vin Diesels Dom Toretto im neunten Teil noch eine Familienangelegenheit klären - was auch sonst, geht in der Actionreihe ja nichts über die «Familia». Dom bringt in Teil neun seine Crew zusammen, um eine weltweite, extrem gefährliche Verschwörung zu stoppen, hinter der Doms verloren geglaubter Bruder Jakob (John Cena) steckt. Alte Bekannte wie Charlize Theron, Michelle Rodriguez, Nathalie Emmanuel, Helen Mirren, Jordana Brewster sind alle wieder mit dabei, und auch Sung Kangs eigentlich in Tokyo Drift getötete Figur des Han mischt wieder mit.

Schweizer Kinostart: 27. Mai 2021

© Universal Pictures

Ghostbusters: Legacy

Nach dem für viele Fans eher enttäuschenden letzten Teil wurde das Franchise in die Hände eines Mannes gelegt, der mit den Ghostbusters aufgewachsen ist. Die Rede ist von Jason Reitman, dem Sohn von Ghostbusters-Regisseur Ivan Reitman, der im zweiten Teil im Alter von 11 Jahren einen kleinen Gastauftritt hatte. In Ghostbusters: Legacy entdecken eine alleinerziehende Mutter und ihre beiden Kinder nach ihrem Umzug in eine Kleinstadt nach und nach ihre Verbindung zu den ursprünglichen Ghostbusters und dem geheimen Erbe, das der Grossvater zurückgelassen hat.

Schweizer Kinostart: 10. Juni 2021

Top Gun: Maverick

In der Fortsetzung zum Kult-Actioner von Tony Scott ist Ex-Flieger-Ass Maverick (Tom Cruise) ein Fluglehrer, der den jungen Macho-Piloten von heute zeigt, wie es geht. Dabei muss er aber auch mit der neuen Zeit zurechtkommen. Anstatt Piloten werden immer mehr Drohnen eingesetzt und machen diese überflüssig. Doch Maverick hat noch einige Asse im Ärmel. Die Trailer sehen spektakulär aus und da viele der Flugszenen mit Imax-Kameras gedreht wurden, dürfte diese Sequenzen in den entsprechenden Kinos für ganz viel Gänsehaut sorgen.

Schweizer Kinostart: 8. Juli 2021

© Paramount Pictures

Jungle Cruise

Emily Blunt und Dwayne Johnson begeben sich in dieser Produktion, welche wie schon Pirates of the Caribbean auf einer Disneypark-Attraktion basiert, auf eine halsbrecherische Amazonas-Flussfahrt, mit dem Ziel, einen sagenhaften Baum mit aussergewöhnlichen Heilkräften zu finden. Dabei realisieren die beiden Abenteurer erst spät, dass es auch noch einen jahrhundertealten Fluch zu brechen gilt.

Schweizer Kinostart: 29. Juli 2021

© Disney

The Hitman's Wife's Bodyguard

In der unterhaltsamen Actionkomödie The Hitman's Bodyguard gaben sich Samuel L. Jackson und Ryan Reynolds ordentlich Saures. Das wird wohl auch in der Fortsetzung nicht anders sein. Doch wie der Titel verrät, wird die Frau des Killers ebenfalls ein Wörtchen mitzureden haben. Die im ersten Teil noch hauptsächlich in einer Zelle eingesperrte Salma Hayek dürfte also im Sequel einiges mehr zu tun bekommen.

Schweizer Kinostart: 19. August 2021

«The Addams Family»
«The Addams Family» © Impuls Pictures AG

Dune

Selbst grosse Regisseure wie David Lynch und Alejandro Jodorowsky sind schon an Frank Herberts «Dune» gescheitert. Wieso soll es also Denis Villeneuve anders ergehen? Nun, Villeneuve hat immerhin eine überzeugende Blade-Runner-Fortsetzung hinbekommen, und Dune ist für ihn als grosser Fan der Buchvorlage eine Herzensangelegenheit. Wir trauen dem kanadischen Regisseur deshalb diese Herkulesaufgabe zu. In dem top-besetzten (Timothée Chalamet, Rebecca Ferguson, Zendaya, Jason Momoa, Oscar Isaac, Josh Brolin, Dave Bautista, Stellan Skarsgård, Charlotte Rampling und Javier Bardem) Sci-Fi-Film verschlägt es die Protagonisten auf den Wüstenplaneten Arrakis, wo eine Substanz namens Spice existiert - dank ihr könnte es der Menschheit gelingen, ihr vollständiges geistiges Potenzial auszuschöpfen. Es entbrennt ein erbitterter Kampf um das Spice.


Schweizer Kinostart: 30. September 2021

© Warner Bros. Ent. All Rights Reserved.

Mission: Impossible 7

Wenn Tom Cruise nicht gerade Crew-Mitglieder zusammenstaucht, dreht er eine halsbrecherische Actionszene nach der anderen. Diese garantieren beim Kinopublikum immer einen hohen Puls, sodass sich die Mission: Impossible-Reihe in den letzten zehn Jahren zur gefeierten Alternative zum Bond-Franchise entwickelt hat. Da Cruise jedoch nicht jünger wird - der Mann ist 58 -, werden wir nicht mehr viele solche Actionfeste mit dem todesmutigen Schauspieler sehen. Deshalb gilt es diesen siebten und den gleichzeitig gedrehten, 2022 erscheinenden achten Teil umso mehr zu geniessen.

Schweizer Kinostart: 18. November 2021

«Mission: Impossible - Fallout»
«Mission: Impossible - Fallout» © Paramount Pictures

The Matrix 4

Das letzte Mal, als wir Keanu Reeves' Neo und Carrie-Anne Moss' Trinity gesehen haben, sahen sie nicht mehr so gesund aus. Doch trotzdem kehren sie für den vierten Teil der Matrix-Reihe zurück, welcher 18 Jahre nach Revolutions in die Kinos kommen wird. Regie führte Lana Wachowski, die schon bei den vorherigen Teilen die Kommandos gab - damals jedoch noch zusammen mit ihrer Schwester Lilly, welche hier nicht mehr dabei ist. Über den Plot ist noch nichts bekannt, doch erzähle der Film laut Keanu Reeves «eine wunderschöne Geschichte». Neben Reeves und Moss mischen übrigens auch Jada Pinkett Smith (Niobe), Daniel Bernhardt (Agent Johnson) und Lambert Wilson (Merovingian) wieder mit. Neu mit dabei sind Jonathan Groff, Yahya Abdul-Mateen II, Priyanka Chopra, Max Riemelt und Neil Patrick Harris.

Schweizer Kinostart: 23. Dezember 2021

«Matrix Revolutions»
«Matrix Revolutions» © Studio / Produzent

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Seit er als Kind in einen Kessel voller Videokassetten gefallen ist, schaut er sich mit viel Begeisterung alles Mögliche an, wobei es ihm die Filmfestivals in Cannes und Toronto besonders angetan haben.

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