Universal probiert es nochmals mit «Van Helsing»

Neben Dracula will auch sein Jäger einfach nicht sterben. Universal hat den Regisseur des coolen Action-Horrorfilmes «Overlord» angeheuert, um Van Helsing mal wieder auf die Leinwand zu bringen.

Hugh Jackman als Van Helsing © Universal Pictures

Das Hollywoodstudio Universal scheint begriffen zu haben, dass ihre klassischen Horrorfiguren nicht unbedingt für massive Actionfilme taugen, sondern eher für kleinere Horrorfilme. Bestes Beispiel ist der für 7 Millionen US-Dollar gedrehte The Invisible Man, der in diesem Jahr über $ 130 Mio. eingenommen hat. Diesen Weg will man weiter beschreiten - auch mit «Van Helsing».

Wie der Hollywood Reporter meldet, wird Julius Avery einen Einzelfilm über den bekannten Vampirjäger drehen. Van Helsing kennt man vornehmlich aus verschiedensten Dracula-Filmen - in der Version von 1992 wurde er von Anthony Hopkins gespielt. 2004 wagte sich Universal an einen Film mit Van Helsing als Hauptfigur, der eine ganze Franchise hätte starten sollen. Doch das Werk mit Hugh Jackman in der Titelrolle kam weder bei Fans noch bei Kritikern besonders gut an und so wurden diese Pläne schnell wieder begraben.

Regisseur Avery drehte den unterhaltsamen Grusler Overlord, in dem es ein Soldatentrupp während des Zweiten Weltkriegs mit abgedrehten Naziexperimenten zu tun bekommt. Der Regisseur wird bei «Van Helsing» ein Skript umsetzen, welches von Eric Pearson verfasst wurde, zu dessen letzten Arbeiten die Drehbücher zu Thor: Ragnarok und Black Widow gehörten. Als Produzent ist zudem James Wan (The Conjuring, Aquaman) an Bord.

Ob dieser Film dann der Beginn einer Reihe werden wird, ist nicht bekannt. Nach dem Flop mit dem als Filmreihe gedachten Dark Universe (The Mummy) fokussiert sich Universal auf Einzelfilme mit den bekannten Horrorfiguren, welche von begabten Regisseurinnen und Regisseuren umgesetzt werden. Unter anderem arbeitet Ryan Gosling an «The Wolfman», Karyn Kusama an «Dracula» und Elizabeth Banks an «The Invisible Woman».

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Seit er als Kind in einen Kessel voller Videokassetten gefallen ist, schaut er sich mit viel Begeisterung alles Mögliche an, wobei es ihm die Filmfestivals in Cannes und Toronto besonders angetan haben.

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Quelle
Hollywood Reporter