Es geht vorwärts mit «Deadpool 3»

Wir haben schon länger nichts mehr vom «Merc with a Mouth» vernommen. Doch nun gibt es ein Update von der Drehbuch-Front. Geschrieben wird dieses von den Machern der Serie «Bob's Burgers»

© Twentieth Century Fox Film Corporation. All Rights Reserved.

Seit dem Kauf von 20th Century Fox ist Deadpool auch bei Disney Zuhause. Doch passt der unflätige Antiheld zum Studio, welches sich seit Jahrzehnten auf familienfreundliche Unterhaltung spezialisiert? Anscheinend schon, denn kurz nach der Übernahme hat der damalige Disney-Chef Bob Iger bestätigt, dass Deadpool auch bei Disney weiterhin unanständige Sachen machen darf. Nach diesem Statement herrschte lange Funkstille. Nun kommt jedoch wieder etwas Bewegung in die Sache.

So soll «Deadpool 3» immer noch realisiert werden. Für das Drehbuch wurden vor kurzem die Schwestern Wendy Molyneux und Lizzie Molyneux-Loeglin angeheuert, die sich mit der Animationsserie Bob's Burgers einen Namen machten, die sich momentan in der elften Staffel befindet. Im April 2021 soll sogar ein Bob's Burgers-Film in die Kinos kommen.

Mit «Deadpool 3» geben die beiden auf TV-Serien spezialisierten Schwestern ihr Kinodebüt. Doch nicht nur für sie ist dies eine Premiere. So wird «Deadpool 3» der erste Film der Reihe sein, der in direkter Zusammenarbeit mit Marvel Studios umgesetzt wird. Dies bedeutet, dass Deadpool in seinem dritten Leinwandauftritt auf Figuren aus dem Marvel Cinematic Universe (wie Iron Man, Thor oder Captain America) treffen kann. In den beiden Vorgängern war dies noch nicht möglich, da das produzierende Studio 20th Century Fox die Rechte zu diesen Figuren nicht besass. Seit dem Kauf von 20th Century Fox durch Disney ist nun alles unter einem Dach.

Wann «Deadpool 3» in die Kinos kommen wird, ist noch nicht bekannt.

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Seit er als Kind in einen Kessel voller Videokassetten gefallen ist, schaut er sich mit viel Begeisterung alles Mögliche an, wobei es ihm die Filmfestivals in Cannes und Toronto besonders angetan haben.

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