Disney entfernt noch seine letzten beiden Filme vom Release-Kalender 2020

Es war zu erwarten. Der Mauskonzern hat die Blockbuster «Free Guy» und «Death on the Nile» vom Release-Kalender genommen. Neue Startdaten wurden bisher noch nicht kommunizert.

«Free Guy» © 20th Century Studios

So, jetzt können wir 2020 langsam abschliessen. Wie wir gestern berichteten, gehen die Kinobesitzer in den USA von einer erneuten Verschiebung von Wonder Woman 1984 aus. Dies könnte einen Dominoeffekt zur Folge haben, denn auch Disney hat noch zwei Filme im Dezember eingeplant, die dann wohl ebenfalls verschoben werden müssten. Nun ist Disney dem jedoch zuvorgekommen.

Der Mauskonzern hat soeben bekanntgegeben, dass die Action-Komödie Free Guy (mit Ryan Reynolds) und Death on the Nile (Fortsetzung von Murder on the Orient Express) nicht im Dezember in die Kinos kommen werden. Disney nennt in der Mitteilung keine neuen Starttermine für diese beiden Filme.

In Free Guy geht es um einen von Reynolds gespielten Mann, der merkt, dass er eine Hintergrundfigur in einem Videospiel ist. Mit dieser Erkenntnis versucht er zum Helden des Games zu werden. Der Film hätte eigentlich ursprünglich im Juli 2020 anlaufen sollen, doch wurde der Start wegen der Pandemie auf den 10. Dezember 2020 verschoben. Dieses Datum kann nun ebenfalls nicht eingehalten werden.

«Death on the Nile»
«Death on the Nile» © 20th Century Studios

Auch Death on the Nile hat schon Verschiebungen mitgemacht. Zuerst war der Start im November 2019 geplant, dann im Dezember 2019, danach im Oktober 2020, bevor der Film dann das Startdatum am 18. Dezember 2020 bekam. Nun steht der Film gänzlich ohne Releasedatum da.

So sehen November und Dezember alles andere als rosig für Kino-Fans aus. Neben WW1984 ist von den Blockbustern jetzt nur noch The Croods 2 (Start: 18. Dezember 2020) übrig. Erschwerend kommt noch hinzu, dass in unseren Nachbarländern die Kinos geschlossen sind. Kann ein grosser Film nicht in Deutschland oder Frankreich gestartet werden, fällt meist auch der Start in der Deutschschweiz und der Romandie ins Wasser.

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Er liebt die Filme von Christopher Nolan, die Festivals in Cannes und Toronto und kann nicht wirklich viel mit Jean-Luc Godard anfangen, was aber wohl auf Gegenseitigkeit beruht. Gewinner des Filmpodium-Filmbuff-Quiz 2019.

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Variety
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