Französisches Filmschaffen in Biel: Das FFFH 2020

Dieses Wochenende ist es wieder so weit: Das Festival du Film Français d'Helvétie öffnet seine Tore. Corona zum Trotz finden in Biel während drei Tagen Filmvorführungen auf der grossen Leinwand statt.

«Just Kids» © Outside the Box

Gezeigt werden in der Uhrenstadt in diesem Jahr 35 Langspiel- und 7 Kurzfilme, 16 davon als Schweizer Premieren. Biel würdigt dabei das französische Filmschaffen in seiner 16. Edition in gewohnter Manier: Ganz im Zeichen der Farben der französischen Flagge, ist auch das FFFH in eine «Journée bleue» (Freitag, 18. September 2020), eine «Journée blanche» (Samstag, 19. September 2020) und eine «Journée rouge» (Sonntag, 20. September 2020) gegliedert.

Gezeigt werden ab dem Eröffnungsabend am Donnerstag Filme aus unserem westlichen Nachbarsland. Von Komödien, Dramen bis zu Animationsfilmen ist alles dabei. Highlights sind unter anderem Des hommes, ein Drama über einige Kriegsrückkehrer mit Gérard Depardieu, der für das nicht abgesagte Cannes-Filmfestival ausgewählte Été 85 von François Ozon und das Drama Just Kids mit dem FFFH-Dauergast Kacey Mottet Klein.

Aber es wird nicht nur das französische Filmschaffen gewürdigt, sondern der Film aus sämtlichen französischsprachigen Gebieten. So zeigt das FFFH auch Beiträge mit kanadischer, belgischer oder Schweizer Beteiligung, wie zum Beispiel das Drama Schwesterlein, in welchem ein Geschwisterpaar und eine schwere Krankheit im Zentrum stehen.

In den Bieler Kinos Lido und Rex finden während der Festivaltage neben Filmbeiträgen diverse Podiumsdiskussionen mit beteiligten Schauspieler*innen und Regisseur*innen wie Patrick Bruel (Villa Caprice), Andrea Magiulli (Just Kids), Kacey Mottet Klein (Just Kids) und Regisseurin Véronique Reymond (Schwesterlein) statt.

Auch das FFFH bereitet sich akribisch auf die spezielle Corona-Situation vor: So sind die Spielregeln betreffend Sitzauslastung, Maskenpflicht und Rückverfolgungsstrategie (dazu muss beim Einlass per App digital eingecheckt werden) durchaus strenger als in den Jahren zuvor.

OutNow wird in den kommenden Tagen mit Filmkritiken vom Festival berichten.

Yannick Bracher [yab]

Yannick ist Freelancer bei OutNow seit Sommer 2015. Er mag (Indie-)Dramen mit Sozialkritik und packende Thriller. Seine Leidenschaft sind Filmfestivals und die grosse Leinwand. Er hantiert phasenweise noch mit einem Super-8-Projektor und lernt die alten Filmklassiker kennen und schätzen.

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OutNow