Zurich Game Show findet im Hybrid-Format statt

Die Zurich Game Show findet statt - aber nicht im gewohnten Format, sondern in einer Hybrid-Version. Ein Teil der Fans kann von zuhause zuschauen, der andere ist physisch vor Ort.

So nah wird man sich wohl nicht kommen. © Zurich Game Show

Die Fantasy Basel im Mai musste bereits verschoben werden und nach dem kürzlichen Anstieg der nationalen Coronafälle war nun auch die Zurich Game Show Ende September wieder in Gefahr. Eine Messe mit mehreren tausend Leuten dicht aufeinander und minütlich wechselnden Händen an Gamecontrollern und VR-Headsets ist aktuell nicht vorstellbar. Ganz absagen oder digital durchführen wollte man die ZGS 2020 aber auch nicht. Deshalb gibts in diesem Jahr das Experiment der Hybrid-Version.

Mittels Lotterie wird ein Teil der Community ermittelt, der physisch nach Zürich reisen darf. «Nur ein kleiner, exklusiver Kreis Besucher wird neue Games und Hardware vor Ort testen können, aber die breite Öffentlichkeit kann digital teilnehmen. Die Tickets dazu werden über unsere Partner verlost.» sagt Veranstalter Martin Schorno in der Medienmitteilung vom 10. Juli.

Die Idee ist, dass die Community vor Ort die Erfahrungen und Erlebnisse nach aussen trägt, berichtet und das Messe-Feeling vermittelt. Angereichert wird dies mit der Teilnahme von bekannten Streamern und Gaming-Stars. Dabei sollen unter anderen Games und Hardware präsentiert werden. Ob darunter die im Herbst erscheinenden Next-Gen-Konsolen PlayStation 5 und Xbox Series X sind, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Sony war in den letzten Jahren mit einem Truck anwesend, in welchem man diverse neue und bekannte Titel ausprobieren konnte. Microsoft spannte mehrmals mit Samsung und Ubisoft zusammen.

Cosplay und der dazugehörige Contest als essenzielle Teile der Messe gibts ebenfalls im Hybrid-Format. Ausgewählte Cosplayer werden sich auf der Bühne präsentieren, während weitere via Livestream teilnehmen.

Das Sicherheitskonzept wurde noch nicht kommuniziert, mit einem solchen ist in naher Zukunft aber zu rechnen.

Nicolas Nater [nna]

Nicolas schreibt seit 2013 für OutNow. Er moderiert seit 2017 zusammen mit Marco Albini den OutCast. Ausser für Geisterbahn-Horrorfilme, überlange Dramen und Souls-Games ist er filmisch wie spielerisch für ziemlich alles zu haben. Ihm wird aber regelmässig vorgeworfen, er hätte nichts gesehen.

  1. Artikel
  2. Profil
  3. E-Mail
  4. Twitter
  5. Instagram
  6. Letterboxd
Teilen
Auf Facebook teilen  Auf Twitter teilen 
Datum
Quelle
OutNow