Aardman und Netflix kneten sich eine Fortsetzung zu «Chicken Run»

Der erste abendfüllende Spielfilm aus dem Hause Aardman bekommt eine Fortsetzung. Produziert wird diese von Netflix. Neben dieser Ankündigung wurde auch gleich die Story des Filmes enthüllt.

© DreamWorks / Aardman

Der im Jahr 2000 erschienene Chicken Run ist noch heute der Stop-Motion-Animationsfilm, der weltweit am meisten Geld eingenommen hat. Mit seinen 228 Millionen US-Dollar liegt der erste abendfüllende Knetfilm von Aardman vor neueren Produktionen wie Wallace & Gromit: The Curse of the Were-Rabbit ($ 194 Mio.), Coraline ($ 124 Mio.) und The Pirates! In an Adventure with Scientists! ($ 123 Mio.). In den Jahren seit dem Release von Chicken Run hat man bei Aardman immer mal wieder mit dem Gedanken an eine Fortsetzung gespielt. Nun ist aus der Gedankenspielerei Realität geworden.

Wie an der diesjährigen Online-Version des Animationsfilmfestivals Annecy verkündet wurde, wird Aardman zusammen mit Netflix an «Chicken Run 2» arbeiten. Man habe nun endlich die perfekte Story gefunden und mit Netflix einen Partner an seiner Seite, um das gewünschte Sequel umzusetzen, so Peter Lord, Chef bei Aardman.

Details zur Geschichte von «Chicken Run 2» wurden ebenfalls gleich enthüllt. Dieses Mal werden die Hühner nicht etwa wie im ersten Teil aus-, sondern stattdessen an einem Ort einbrechen. Die Fortsetzung wird sich erneut um die mutige Henne Ginger drehen, die jetzt in einem menschenleeren Hühner-Inselparadies lebt. Dort brüten Ginger und Stunt-Hahn Rocky gemeinsam ein Ei aus, bis dann Tochter Molly das Licht der Welt erblickt. Die Kleine wächst schnell heran und beginnt auch bald der Insel zu entwachsen. Gleichzeitig kursieren Gerüchte über eine neue und schreckliche Bedrohung auf dem Festland. Ginger versammelt daraufhin ihre Truppen, um alles für das Wohl der Hühner weltweit zu riskieren.

Regie bei dem Film wird Sam Fell führen, der auch bei Paranorman und Flushed Away die Kommandos gab. Wann «Chicken Run 2» auf Netflix veröffentlicht wird, ist noch nicht bekannt.

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Er liebt die Filme von Christopher Nolan, die Festivals in Cannes und Toronto und kann nicht wirklich viel mit Jean-Luc Godard anfangen, was aber wohl auf Gegenseitigkeit beruht. Gewinner des Filmpodium-Filmbuff-Quiz 2019.

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Variety
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